Facebook „komplettiert“ Links zu Breitbart-News

Mark Zuckerberg for President? (Foto: Von Guillaume Paumier - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21461459
Mark Zuckerberg als Oberlehrer der ganzen Welt? (Foto: Von Guillaume Paumier - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21461459

In den USA ist Facebook dazu übergegangen, Breitbart-Artikel, die von den Nutzern geteilt werden, mit einem ergänzenden Link zu einem denunziatorischen Wikipedia-Eintrag über Breitbart News zu komplettieren.

Das soziale Netzwerk, welches seit der Wahl Donald Trumps 2016 von den Demokraten und den Mainstream-Medien unter Druck gesetzt wird, ergänzt neuerdings Links zu Breitbart durch eine Schaltfläche, die mit „über diesen Artikel“ beschriftet ist. Momentan nur für amerikanische Nutzer sichtbar, erscheint nach einem Klick auf diese Schaltfläche ein Pop-Up mit einer verleumderischen Wikipedia-Info über Breitbart-News.

Diese „Info“ wiederholt verschiedene Unterstellungen, die im Mainstream und den linksgerichteten Medien in Bezug auf Breitbart populär sind: Die Seite verbreite frauenfeindliche, fremdenfeindlichen und rassistische Inhalte.  Zu lesen gibt es außerdem einen aus dem Zusammenhang gerissenen Kommentar des früheren Breitbartchefs, Steve Bannon, in welchem er Breitbart als die „Plattform für die alternative Rechte“ bezeichnet hatte. Breitbart-News selbst hat diese Etikettierung immer zurückgewiesen.

Die Wikipedia-„Info“ bedient sich sogenannter Wieselphrasen, wie beispielsweise „(Breitbart) wurde bezeichnet als …„, ohne zu erklären, wer Breitbart in welchem Zusammenhang wie bezeichnet hat. Die Verwendung von „Wieselphrasen“ ist bei Wikipedia ansonsten ausdrücklich unerwünscht.

Die Online-Enzyklopädie selbst steht unter dem dauernden Vorwurf, parteilich zu sein, fragwürdige Informationen zu transportieren und jede redaktionelle Verantwortung abzulehnen. Wikipedia selbst erklärt, daß jedermann Korrekturen an den dort vorgehaltenen Informationen vornehmen könne. Dennoch ist es eine vergleichsweise kleine Clique anonymer, gleichgesinnter und nicht zur Rechenschaft zu ziehender Despoten, die Wikipedia von Autoren „säubern“, deren ideologische Ausrichtung ihnen mißfällt. So wurden sie beispielsweise bei dem Versuch ertappt, wissenschaftliche Belege für die Richtigkeit von Ex-Google-Mitarbeiter James Damores Betrachtungen zur ideologischen Vielfalt aus Wikipedia zu entfernen. (ME)

Soviel steht fest: Der Zahn, daß er sich sozusagen zum Oberlehrer aller Facebook Nutzer aufschwingen dürfe, muß Zuckerberg schnellstens gezogen werden.(ME)

 

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