Paris: Petition gegen marokkanische „Jugendliche“

Foto:Durch Frederic Legrand - COMEO/shutterstock
Wildes Migranten-Campen auf den Straßen von Paris (Foto:Durch Frederic Legrand - COMEO/shutterstock)

Mehr als 1500 Unterschriften hat eine Petition von Anwohnern bisher in Paris erreicht, die unter jugendlichen Migranten-Gangs zu leiden haben. In den Bezirken La Chapelle, Goutte-d’Or and Barbès fordern Bewohner und Geschäftsleute die Politik auf, endlich etwas gegen die zwischen 14 und 17 Jahre alten Marokkaner zu unternehmen, die in den Drogenhandel verstrickt sind und täglich Frauen belästigen und in den Geschäften Diebstähle begehen.

„Ich war in einer Sonntagnacht mit meiner 15-jährigen Tochter unterwegs.  Auf dem Bürgersteig kamen uns drei junge Männer entgegen, ich fühlte mich gleich bedroht und wir drehten uns um. In dem Moment sprang schon einer von hinten an meine Tochter heran und griff ihren Hals, vielleicht um ihre Kette zu stehlen. Sie konnte sich befreien und fing an zu schreien. Wir haben am nächsten Tag eine Anzeige gemacht, aber weder ich noch meine Tochter fühlen uns noch länger sicher. Es ist sehr ungerecht, dass wir uns in unserer Nachbarschaft nicht mehr frei bewegen können“, klagt die Bewohnerin Mireille laut francebleu.

Auch 257 Geschäftsleute gehören zu den Unterzeichnern der Petition. Nicht nur sie würden Opfer einer steigenden Zahl von Ladendiebstählen, auch ihre Kunden würden immer öfter während ihres Einkaufs beraubt, klagen sie laut Le Parisien.

Paris hat mehr als 700.000 Euro für ein „Willkommenszentrum“ ausgegeben, um die minderjährigen marokkanischen Migranten von der Straße zu bekommen. Doch die zeigen wenig Interesse.

Immer wieder geben Frauen an, von den Marokkanern belästigt zu werden, wenn sie nicht die „angemessene Kleidung“ tragen. (MS)

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