Mohrenkopfhersteller: „Solange ich lebe, bleibt der Name“

(Bild: Screenshot)
Dubler Mohrenköpfe (Bild: Screenshot)

Schweiz – Robert Dubler, stellt mit seinen 15 Mitarbeitern im Aargauer Waltenschwil AG seine, über Schweizer Grenzen hinaus bekannten Mohrenköpfe her. Den sozialistischen Versuch, mittels einer Petition die Umbenennung der Produkte zu erzwingen, parierte Dubler bravourös. 

Robert Dublers Mohrenköpfe kennt die ganze Schweiz. Seit 1946 werden die mit Schokolade überzogenen „Schaumköpfe“ unter dem Namen „Mohrenkopf“ verkauft. Im Herbst des vergangenen Jahres wollten die Jungen Sozialisten der JSVP und ein paar Hundert weitere Gesinnungsdiktatoren den 70-jährigen Geschäftsmann mit der Petition „Schaumküsse müssen nicht rassistisch sein“ dazu zwingen, den Namen seines Produkts zu ändern.

Dubler blockte das Ansinnen der jungen sozialistischen Rasselbande ab, indem er feststellte, dass der Begriff nur diskriminierend sei, wenn er etwas Schlechtes bezeichne. „Solange ich lebe, bleibt der Name“, adressierte der Mohrenkopf-Produzent unmissverständlich an die JSVP und zeigte einmal mehr seiner Abneigung gegen Politiker und Banker. „Sie betrügen die unteren 90 Prozent der Gesellschaft“, so Dublers Überzeugung, die er konsequent verfolgt: Weil er die Banker-Praktiken ablehnt, bezahlt er das Gehalt seiner Mitarbeiter in bar aus. Wer im Fabrikladen einkauft, kann nicht mit Karte bezahlen.

Der Name „Dubler Mohrenköpfe“ ist trotz der jungsozialistischen Kritik geblieben. Den Beifall aus der Bevölkerung für seine Standhaftigkeit habe Dubler genossen, so der Blick. (SB)

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