Die Flüchtlingskrisen-Gewinner

Foto: Screenshot/Youtube
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Das Leben ist wie ein Fußballspiel bei einer Weltmeisterschaft nach der Gruppenphase. Es gibt immer einen Gewinner und einen Verlierer. Und bei einem Unentschieden geht es in die Verlängerung und bis zum Elfmeterschießen, wenn es sein muss – bis eben die Verliere mit gesenkten Köpfen vom Platz wanken.

Nachdem Angela Merkel 2015 die Schleusen geöffnet hatte und mit Unterstützung linker Politiker und Journalisten bis heute ihre menschenfeindliche Politik durchziehen durfte, blieben viele Bürger auf der Strecke. Eine zerstörte Kultur, ein zerbröselnder Sozialstaat und das Ende der Sicherheit sind die Folgen.

Aber natürlich gibt es auch in dieser Flüchtlingskrise Gewinner. Das sind nicht nur die so genannten Gutmenschen, die glauben, auf Wolke Sieben zu schweben und die dabei gar nicht merken, wie sie im rasenden Tempo nach unten stürzen. Das sind vor allen Dingen clevere Geschäftsleute, die sich an armen Menschen satt verdienen – ohne Risiko, weil das der Steuerzahler trägt. Das „Handelsblatt“ hat da ein gutes Beispiel für uns:

Deutschlands größter Flüchtlingsheimbetreiber trotzt dem Rückgang der Asylbewerberzahlen: Der Essener Mittelständler European Homecare hat im Jahr 2016 seinen Umsatz um 56 Prozent auf 277 Millionen Euro gesteigert.

Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 27 Prozent auf 32 Millionen Euro. Das geht aus der Bilanz hervor, die European Homecare (EHC) im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht hat.

Das rasante Wachstum der Firma wird auch an der Zahl der Mitarbeiter deutlich: 2015 arbeiteten noch rund 1100 Menschen in 120 Betreuungseinrichtungen für EHC. 2016 kamen zwar nur fünf Einrichtungen dazu, doch die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 2700.

Viel Geld einstreichen und wenig Leistung dafür zu erbringen, das scheint das Motto solcher Firmen zu sein. Das „Handelsblatt“ weiter:

Die Zustände in den Heimen von European Homecare hatten in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt: 2014 wurde bekannt, dass Mitarbeiter einer externen Sicherheitsfirma in einer EHC-Unterkunft in Burbach einen Flüchtling schwer misshandelten. Damals ermittelte die Staatsanwaltschaft auch gegen Firmenchef Korte persönlich.

Schlägereien und schlechte Hygienezustände wurden in anderen EHC-Heimen öffentlich. Zudem wurden Details aus besonders teuren Verträgen von European Homecare mit einzelnen, von der Flüchtlingskrise stark betroffenen Kommunen bekannt: Wie das Handelsblatt berichtete, zahlte die Stadt Essen für tausende, in Zelten untergebrachte Flüchtlinge eine monatliche Pauschale von über 1700 Euro pro Kopf…

Und genau das ist das Problem. Die Kommunen und Gemeinden sind erpressbar, weil Angela Merkel einfach von jedem in diesem Land fordert, dafür gerade zu stehen, für das, was sie angerichtet hat.

Und das klappt auch, so lange der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden kann.

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