Londons Polizei: Beten im Park verboten- Für Moslems erlaubt

screenshot YouTube
Beten im Hyde Park- Für Muslime erlaubt, für alle anderen verboten (screenshot YouTube)

Beten ist in den Königlichen Parks verboten – so lauten die eindeutigen Parkregeln in London. Eine Ausnahme wird natürlich für Muslime gemacht und so knien sie zu Ehren Allah unter dem Schutz der Polizei auf den Wegen des Hyde Parks, wann immer es ihnen gefällt. Empörte Briten, die sich angesichts dieser Regelverletzung an die Polizei wenden, haben keine Chance. 

von Marilla Slominski

„Das ist sehr offensiv. Ich bin sehr verärgert. Ich gehe jetzt zu diesem Polizisten und werde mit ihm reden,“ so beginnt eine halbstündige Auseinandersetzung mit einer Britin, die die Polizei auffordert, ihren Job zu machen.

„Entschuldigung Officer, wissen Sie, dass es den Männern nicht erlaubt ist, das zu tun? Sie dürfen hier nicht beten, dass ist gegen die Park-Regeln“, beschwert sich die Frau. „Doch, die dürfen das, das ist ein extra Platz dafür und sie blockieren nicht den Weg“, entgegnet der Polizist unbeeindruckt. Doch die Britin lässt nicht locker: „Das ärgert mich, es gibt soviel Gewalt auf der Welt und sie geht von dieser Ideologie aus“, erklärt sie dem sichtlich genervten Polizisten, der bei seinem Kollegen Verstärkung sucht.

Doch auch der will die Park-Regeln, die eindeutig besagen, dass jede religiöse Betätigung verboten ist, nicht durchsetzen.

screenshot The Royal Parks
In den Royal Parks ist jede religiöse Handlung verboten – eigentlich… (screenshot The Royal Parks)

Gleich mischen sich andere Korangläubige ein, die meinen, Beten sei ihnen gestattet, denn die Polizei habe ja nichts dagegen. „Das ist Meinungsfreiheit. Wie sind schließlich freie Männer“, sind nur einige der Antworten, die sich die Frau augenblicklich einfängt. Sie ist schnell umringt von aufgebrachten muslimischen Männern, die Stimmung heizt sich auf. „Das sind die Regeln“, beteuert die mutige Britin immer wieder laut, trotz der aufgebrachten Männerhorde. „Sie ist die einzige, die das stört! Selbst wenn die Regeln so sind: Sie muss sich entschuldigen“, fordern die Allah-Anhänger wütend.

„Niemand darf hier beten, weder Juden noch Christen noch Moslems“, so die Britin hartnäckig.

Der Polizist geht dazwischen: „Ob erlaubt oder nicht, wir sind dazu angehalten, nicht einzuschreiten“, macht er klar.

„Wir erlauben es…Mein Boss hat gesagt, wir müssen das so handhaben. Sie können sich bescheren bei wem immer sie wollen,“ stellt er fest. Die Frau läßt sich den Namen des Vorgesetzten und die Dienst-Nummer des Polizisten geben.

„Das ist das Problem, dass diese Leute immer anders behandelt werden und die Regeln für sie nicht gelten. In den Welt in der wir leben, ist genau dieses Verhalten ein Zeichen für Dominanz. Sie zeigen uns damit, dass sie die Kontrolle haben“, so die Britin.

Verstärkung rückt an. Eine Frau liest den versammelten Polizisten die Parkregeln vor. Auch der Neuankömmling in Uniform weigert sich beharrlich, das Verbot durchzusetzen. „Wir haben eine schwierige politische Situation“, gibt er zu und möchte die Personalien der Frau aufnehmen, die sich weigert. „Was hat mein Name damit zu tun, dass Sie hier das Recht nicht durchsetzten?“ fragt sie ihn.

„Sie wissen es und ich weiß es. Es es ist nicht akzeptabel, was hier passiert. Ich bin äußerst besorgt darüber, dass immer wieder für diese Gruppe, die dieser bestimmten Ideolgoie folgt, eine Ausnahme gemacht wird. Alle müssen sich an die Gesetze halten, nur sie nicht, das ist nicht fair!“ stellt sie fest.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...