Keine Transgenderrekruten mehr in US-Armee

Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
US-amerikanischer Präsident Donald Trump (Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump kündigte bereits im vergangene Jahr an, eine weitere umstrittene Entscheidung seines Vorgängers Barack Obama rückgängig zu machen. Nun verkündete das Weiße Haus ein Verbot für Transgender-Personen in den US-amerikansichen Streitkräften.

Bereits im Vorjahr unterzeichnete Donald Trump eine entsprechende Regelung (Jouwatch berichtete). Verschiedene offizielle Einsprüche und Verzögerungsaktionen erschwerten den Beschluss jedoch. Nach der derzeit gültigen Regelung, sollten Transgender weitgehend vom Militärdienst disqualifiziert werden, die aufgrund einer Geschlechtsidentitätsstörung eine „umfassende medizinische Behandlung“ vor allem mit Medikamenten und operativen Eingriffen benötigen, so die NZZ.

Das Militär müsse sich auf das Wesentliche konzentrieren und könne nicht mit den „enormen medizinischen Kosten“ belastet werden, die mit dem Dienst von Transgendern einhergingen. Obamas Verteidigungsminister Ashton Carter hatte im Juni 2016 durchgesetzt, dass Transgender auch medizinische Versorgung durch das Pentagon in Anspruch nehmen, die sie für die Geschlechtsangleichung brauchen. Die dem Pentagon nahe stehende Denkfabrik RAND ging laut CNN davon aus, dass sich die zusätzlichen medizinischen Kosten zwischen 2,4 Millionen und 8,4 Millionen US-Dollar im Jahr belaufen.

Nicht nur Donald Trump, sondern auch der Verteidigungsminister James Mattis und sogar die Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen kamen zu dem richtungsweisenden Entschluss. (SB)

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