Jesus Christus von Facebook verbannt

Der Gekreuzigte - auf Facebook unerwünscht (Foto:Durch Soloviova Liudmyla/shutterstock)

Das Bild des gekreuzigten Jesus Christus ist jetzt offiziell für Facebook „zu gewalttätig“. In den USA verbannte der Zuckerbergs Zensur-Konzern eine Werbeanzeige mit Jesus am Kreuz, in der für einen Online-Studiengang geworben wurde.

von Marilla Slominski

Das Bild zeigte das San Damiano Kreuz aus dem 12ten Jahrhundert, vor dem bereits Franz von Assisi betete und seine berühmte Vision hatte, in der ihm Christus befahl: „Franziskus, geh, und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät“.

screenshot Twitter
Das berühmte San Damiano Kreuz – auf Facebook nicht erwünscht (screenshot Twitter)

Mit dem Kreuz wollte die Franziskanische Universität Steubenville für ihren Online-Lehrgang in Theologie, Katechese und Evangelium werben, doch für den Social-Media-Riesen, der gehorsam jeden Zensurwunsch der Regierenden erfüllt, geht die Darstellung eindeutig zu weit, berichtet The DailyWire.

screenshot Facebook
screenshot Facebook

Der Social Media Administrator der Universität erhielt die Mitteilung, das Bild zeige  „schockierende, sensationelle oder zu gewalttätige Inhalte“ und werde deshalb nicht veröffentlicht – womit Facebook noch nicht einmal ganz Unrecht hat. Jesus Kreuzigung ist schockierend und gewalttätig gewesen. Er wurde verhaftet, ausgepeitscht, verurteilt, dazu gebracht, sein eigenes Kreuz zu tragen, auf dem Golgata-Hügel ans Kreuz genagelt, verhöhnt und von einer Lanze durchbohrt, bevor er starb. Doch noch schockierender ist, dass der Facebook-Konzern das Abbild des berühmtesten, friedvollsten Mannes, der die Welt veränderte und sie bis heute prägt, verbannt.

 

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