Identitärer Osterhase besucht Kindergarten in Markt Schwaben

(Bild: IB)
Identitäre Aktion in Markt Schwaben (Bild: IB)

Bayern/Markt Schwaben Das Osterfest gehört zu den Hochfesten des christlichen Abendlandes und ist tief in der europäischen Tradition verwurzelt. Christen aller Konfessionen feierten auch dieses Jahr die Wiederauferstehung Jesu Christi, wobei sich die Wurzeln des Frühlingsfests mancherorts bis in vorchristliche Zeit zurückverfolgen lassen. Selbst in der atheistischen Moderne ist der Zauber, der von Palmbuschen, Osterlamm, Hasen und bunt bemalten Eiern – Symbole der ewigen Wiedergeburt und Fruchtbarkeit – ausgeht, ohne Weiteres zu spüren.

Vor allem für Kinder gehören die Geschichten vom Osterhasen und das Suchen nach Eiern, Süßigkeiten und Osternestern zu den jährlichen Traditionen, die Stabilität, Heimat und Sicherheit vermitteln.

Wer das Osterfest nun entgegen des kulturellen Leitbildes gestrichen hat, ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreisverband Ebersberg (Jouwatch berichtete). In dem von ihr betriebenen Kinderhaus „Villa Drachenfels“ in Markt Schwaben fiel dieses Jahr das Osterfest aus – stattdessen feierte man lieber den vielerorts multikulturell ausgeschlachteten St. Patricks Day, ursprünglich Nationalfeiertag der Iren. Laut Geschäftsführerin Ulrike Bittner hat in ihren Kindergärten der interkulturelle „Kalender der Kulturen“ Vorrang vor der heimischen Tradition: „Eltern, die wollen, dass ihren Kindern christliche Werte vermittelt werden, seien in ihren Einrichtungen falsch“, betont sie.

Identitäre Aktivisten haben es sich deshalb nicht nehmen lassen, den Betreibern des Kinderhauses die Wichtigkeit von Traditionen zu vermitteln und den Kindern der „Villa Drachenfels“ mit bunten Eiern und zahlreichen Leckereien doch noch eine österliche Freude zu bereiten.

„Wir werden es nicht schweigend hinnehmen, wenn Interessenverbände wie die AWO ihre soziale Verantwortung missbrauchen, um ihre Multikulti-Agenda auf den Rücken von Kindern auszutragen. Komm auch Du in die Bewegung und hilf mit, unsere Kultur aktiv zu schützen – für Heimat, Freiheit, Tradition!“, so der identitäre Aufruf (SB)

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