„Frauenbündnis“: Eine Plattform für Angehörige der Opfer von Migrantengewalt

Foto: Screenshot/Youtube
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Die Familie der 24-jährigen Vivian K. aus Burgwedel, die das Opfer einer schweren Messerattacke wurde, verübt durch einen 17-jährigen syrischen Einwanderer, wandte sich laut Focus an die Öffentlichkeit. Jeder solle erfahren, was der brutale Angriff angerichtet hat, so das Statement der Angehörigen der lebensbedrohlich verletzten jungen Frau. Das unabhängig, überparteilich und initiativübergreifend agierende „Frauenbündnis“ möchte den Angehörigen der Opfer von Migrantengewalt als öffentliche Plattform zur Verfügung stehen und veröffentlichte hierzu nachfolgende Pressemitteilung:

Das Frauenbündnis leidet mit den Familien der Mädchen und Jungen, die durch Messerangriffe schwer verletzt oder getötet wurden – wir sind froh und dankbar, dass Vivien K. – das jüngste Opfer – aus ihrem Koma erwacht ist.
Wir möchten Familien, die sich selbst an die Öffentlichkeit wenden und den Opfern Namen und Gesicht geben möchten, unterstützen: Wir bieten ihnen hier auf unserer Facebook-Seite den Raum, zu schreiben, Bilder zu posten oder bei unseren Veranstaltungen zu sprechen.

Das Frauenbündnis wünscht allen trotz der schweren Zeiten ein wunderbares Osterfest. Das Fest der Auferstehung Christi erlaubt es auch uns, jeden Tag einen Neuanfang zu machen und für unsere Würde einzustehen.

Ferner eine Erläuterung zur Presseerklärung, da es bereits einige Nachfragen gab:

Es geht zunächst um Opfer der illegalen Einwanderung und die betroffenen Familien, Freunde und Bekannten. Uns ist es wichtig, dass die Betroffenen selbst an uns herantreten – wir möchten sie keinesfalls gegen ihren Willen der Öffentlichkeit preisgeben.
Wir konzentrieren uns auf die Opfer der illegalen Einwanderung und der resultierenden, gesellschaftlichen Veränderungen, da dies das Kernthema des Frauenbündnisses ist. Damit möchten wir nicht die anderen Opfer geringschätzen.

Uns fiel auf, dass gerade die Opfer durch Übergriffe von Migranten – unabhängig von ihrem berechtigten Wunsch nach Privatsphäre – häufig verschwiegen und bagatellisiert werden. Wir haben den Eindruck, dass selbst jene Familien, die an die Öffentlichkeit möchten, auf wenig Entgegenkommen treffen.

Familien, die wie die Familie von Vivien K. bewusst die Öffentlichkeit suchen, möchten wir helfen. Es ist unseres Erachtens wichtig, dass diese Familien Unterstützung und Würdigung ihres Leids erfahren, was bislang nicht erfolgt ist. Wenn Taten und Täter verschämt verschwiegen werden, ist es noch schwerer, mit dem Verlust fertig zu werden. Denn durch die anonymisierte Berichterstattung entsteht der Eindruck, dass nichts passiert sei und man im Leid unsichtbar wird.

Von Betroffenen haben wir noch keine Reaktion erhalten, jedoch sind einige Personen und Organisationen, die auf Opferunterstützung spezialisiert sind, auf uns zugekommen. Insgesamt haben wir durchweg nur positives Feedback erhalten. Dies scheint also ein Thema zu sein, das die Menschen stark berührt und ihnen auf den Nägeln brennt.

Und hier noch ein Grußwort von Miriam Kern, der „Stimme aus Kandel“ an das Frauenbündnis Südbaden:

Wandere aus, solange es noch geht!
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