DPolG: Mindeststrafe für Messerstecher

Messerattacken (Foto:Durch victoras/shutterstock)
Messerattacken sind Alltag geworden. (Foto: Durch victoras/shutterstock)

Angesichts der massiv zunehmenden Messerattacken fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), gezielte Stiche gegen andere Menschen als versuchtes Tötungsdelikt einzustufen und nicht nur als gefährliche Körperverletzung.

„Damit kann sofortige Untersuchungshaft angeordnet werden und im Falle, dass die Tat von einem Flüchtling ausging, auch eine konsequente Abschiebung erfolgen“, teilte die DPolG auf Anfrage der FAZ mit. Hier müsse die neue Justizministerin Katarina Barley (SPD) tätig werden.

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DPolG ist auf Facebook der Meinung: Weil es eher Zufall ist, ob dabei jemand getötet wird, muss die Annahme eines versuchten Tötungsdeliktes obligatorisch sein, wenn das Opfer verletzt wurde. Der Zufall, dass es nicht getötet würde, darf nicht zum Vorteil für den Täter führen. Selbstverständlich müssen wir auch die gesellschaftliche Diskussion darüber führen, warum es dazu kommt, dass darf uns aber vom raschen Handeln nicht abhalten.

Die konkurrierende Gewerkschaft der Polizei (GdP)  spricht von „offenbar“ zunehmenden Messerattacken in Deutschland. Einen Beleg dafür gebe es mangels bundesweiter Statistik aber laut der FAZ nicht.

„Messer sind leicht verfügbar, schnell zu besorgen und leicht zu transportieren und werden insbesondere von jungen Männern gebraucht“, erläuterte die DPolG. „Es genügt die kleinste Auseinandersetzung, da wird das Messer schon gezückt.“ Die DPolG sprach davon, dass die Zahl junger männlicher Migranten unter den Messerangreifern „auffallend“ sei. (SB)

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