Dumm gelaufen? – „Vergewaltigungsopfer“ muß Therapie selbst zahlen

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Freispruch in der "causa Tulln" (Foto: Pixabay)

Das ist eine dieser Meldungen, die man nicht unkommentiert lassen kann.

Tulln – Viel öffentliche Erregung verursachte der Freispruch zweier Asylbewerber vom Vorwurf der Vergewaltigung. Das Opfer der beiden mutmaßlichen Vergewaltiger, eine 15-jährige Österreicherin, muß nun die Kosten einer Traumatherapie womöglich aus eigener Tasche bezahlen, wie krone.at berichtet.

Verurteilte Straftäter sind in Österreich zu einer Schadensersatzzahlung an ihre Opfer verpflichtet. Sind sie mittellos, springt der Steuerzahler ein. Nach dem Freispruch für die beiden Asylbewerber steht aber die 15-Jährige selbst in der Pflicht, für ihre Therapiekosten aufzukommen.

Der Richter begründete den Freispruch für die beiden 19-jährigen Angeklagten aus Afghanistan und Somalia trotz vorhandener DNA- Spuren, welche u.a. aus Spermaflecken gewonnen worden waren, laut krone.at wie folgt: „Ausschlaggebend für den Freispruch seien jedoch in erster Linie die widersprüchlichen Aussagen der 15-Jährigen bei den kontradiktorischen Einvernahmen gewesen, hieß es in der Urteilsbegründung. Der Vorfall habe sich „sicher nicht wie in der Anklageschrift“ zugetragen, hatte der Richter erklärt. Demnach habe die 15-Jährige nicht klar sagen können, ob es sich bei den Angreifern um zwei oder doch drei Männer gehandelt habe. Auch habe sich das Mädchen bereits im Vorfeld mit den Männern getroffen, zudem sei Marihuana im Spiel gewesen.

Kommentar:

Zwar rekrutieren sich eine Vielzahl der Sexualstraftäter der jüngeren Vergangenheit aus dem Heer der Immigranten. Das heißt aber nicht, daß der Immigrant auch immer der Vergewaltiger ist. Von den 15-jährigen Österreicherinnen ist auch nicht die eine wie die andere.

Bei der 15-Jährigen in dieser Geschichte – krone.at nennt sie „Sandra“ – handelt es sich um ein Mädchen, das bereits durch sein Äußeres seine Lebenseinstellung ausstellt. „Sandra“ ist ein wenig dicklich, hat eine „rebellische Frisur“ und ist auf den Fotos in einem T-Shirt abgebildet, welches die Aufschrift „Bad Ass“ trägt.

„Sandra“ schien sich wohl freiwillig mit den beiden 19-Jährigen getroffen zu haben, um zusammen mit ihnen einen Joint zu rauchen. Wozu „Sandra“ sonst noch willens gewesen sein könnte, darüber kann man gerade wegen der Spermaflecken nur spekulieren.

So viel steht fest: Falschbeschuldigungen durch Frauen im Zusammenhang mit Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind im Vergleich zu Beschuldigungen bei anderen Delikten überproportional häufig. Man erinnere sich nur der prominentesten Fälle: Kachelmann, Wörz, Mollath usw. – oder man denke an die #metoo-Hysterie.

Aus einer etliche Jahre alten, internen Untersuchung der US-Army ging hervor, daß etwa 60 Prozent der diesbezüglich erhobenen Anschuldigungen gegen männliche Armeeangehörige absichtlich falsch erhoben worden waren, etwa, um auf diese Weise unbeliebte Vorgesetzte „aus dem Weg zu räumen“.

Motive für eine Falschbeschuldigung finden sich oft auch im Bestreben der Klägerinnen, sich von eigener Verantwortung reinzuwaschen, etwa nach einem einvernehmlichen Seitensprung, von dem der Ehemann hätte Wind bekommen können. Gerade auf dieser Schiene sind schon viele Galane über die Justizklinge gesprungen.

Insofern hat meinereiner an dem Freispruch für die beiden Asylanten nichts auszusetzen. Es waren Zweifel zu berücksichtigen und das ist geschehen. „In dubio pro reo“ gilt auch für Afghanen und Somalier. (ME)

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