Irakische Christen zu Ostern: „Helft uns bitte!“ – Papst küsst derweil muslimische Füße

(Foto: Durch Billion Photos/Shutterstock)
Irakische Christen flehen um Unterstützung (Foto: Durch Billion Photos/Shutterstock)

Zu den Osterfeiertagen ertönt ein lauter Hilferuf der Christen aus dem Irak. Das Christentum könnte für immer aus dem Irak verschwinden und nur noch symbolischen Charakter haben, wenn die Gläubigen weiterhin keine Unterstützung erhielten, warnte eine der führenden katholischen Wohltätigkeitsorganisationen „Kirche in Not“.

Islamische Kämpfer haben Zehntausende von Christen aus ihren Häusern vertrieben, Städte und Kirchen zerstört. Während sich der IS im Irak und in Syrien auf dem Rückzug befindet, kehren einige Christen nach Hause zurück und finden dort Verwüstung und Zerstörung vor. Sie bräuchten dringend finanzielle Unterstützung zum Wiederaufbau.

Bisher gebe es keinerlei Hilfe durch ausländische Regierungen, Zehntausende von Gläubigen sehen sich dadurch veranlasst, ihre Heimat verlassen.

Die wenigen Christen, die nach Hause zurückgekehrt seien, hätten sofort ihre muslimischen Nachbarn besucht, um ihnen zu sagen, dass sie „in Frieden“ mit ihnen zusammenleben wollen, berichtet Vater Salar Kajo.

„Das erste, was diese Familien taten, als sie in ihre Dörfer zurückkehrten, war, ihre muslimischen Nachbarn zu besuchen und sie zu fragen, wie es ihnen geht. Und sie sagten ihnen, dass sie zurückkehren wollten, um in Frieden zu leben und auch in Zukunft in gegenseitiger Koexistenz zusammenleben wollten“, so der Priester.

„Wir wollen zurückkehren, in Würde leben und arbeiten, wie wir es vor der Ankunft des Daesh getan haben. Dies ist unser Land, unsere Identität“, bekräftigt Vater Salar Kajo.

Unterdessen küsst das katholische Oberhaupt Papst Franziskus bei der österlichen Fußwaschung weiterhin ihren muslimischen Verfolgern die Füße. In diesem Jahr wählte er für die Zeremonie das römische Gefängnis Regina Coeli, wo ihn zwölf Männer aus Italien, von den Philippinen, aus Marokko, Nigeria und Sierra Leone erwarteten. Dabei habe es sich um acht Katholiken, zwei Muslime, einen Orthodoxen und einen Buddhisten gehandelt, teilte der Vatikan mit(MS)

 

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