Die Leiden des jungen Schulz

Foto: Collage
Schulz-Zug am Ziel angelangt und fährt nicht mehr (Foto: Collage)

„Ich habe Fehler gemacht“  gesteht der Maddin Schulz jetzt öffentlich, wie in den Medien zu lesen ist. Wer würde das bestreiten ? 

von CC Meir

Und offensichtlich schützen diverse Fehlgriffe, bei denen er voll daneben gelangt hat, den Phoenix aus Würselen nicht davor, mit den Fehleinschätzungen und Fehlern munter weiterzumachen.

Obwohl er doch das Sprichwort kennen müsste: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“, lässt der abgestürzte Möchtegern-Kanzler und einstige SPD-Messias es sich nicht nehmen, für weitere Schadenfreude und Spott zu sorgen, indem er sich jetzt auch noch selbst mit gramgebeugtem Haupt und leidgeprüfter Miene in den Medien als die mater dolorosa, beziehungsweise den bärtigen pater doloroso der Sozis inszeniert.

Jetzt soll auch noch ein Buch über Aufstieg und Fall (platsch !), also über sein schweres Schicksal erscheinen, Titel mutmaßlich „Die Leiden des jungen Martin“.

Uns bleibt auch nichts erspart !

Und Schulz erspart sich selbst auch nichts, auch nicht diese zusätzliche vermutlich weitere Pleite.

Die Öffentlichkeit soll mitfühlen auf den Leidens-Stationen, schluchz, die der SPD-Partei-Karrierist und ausrangierte Bürgermeister, nachdem er tragischerweise im und mit dem Würseler Spaßbad* baden gegangen war, auf seinem schweren Weg nehmen musste !

Vom durch „Diäten“ überernährten EU-Parlamentarier bis zum Präsidenten des Europa-Parlaments mit einem Salär von rund 30.000 EURO monatlich. Und einem üppigen Etat für einen Stab von rund 20 persönlichen Mitarbeitern, durch den er diverse Amigos auf grosszügig honorierte EU-Posten hieven konnte, plus 2 oder 3 persönliche Luxus-Dienst-Limousinen mit Chauffeuren, und so weiter …

Und weil er da eben so darben musste im Dienste der Europäischen Idee, musste er für sozialen Ausgleich sorgen, indem er noch rund 100 000 EURO Tagegelder zusätzlich kassierte für Sitzungen, an denen er wegen übermässiger Arbeits-Belastung durch die Aufopferung für Europäische Ideale tragischerweise nicht immer teilnehmen konnte.

Das alles sollte jäh zu Ende sein, als man ihn als Kommissions-Präsident nicht ranlassen wollte, weil ein anderer auf den Posten geschoben werden musste ? Nein, da kannten wir Super-Martin aber schlecht !

Da kam die rettende Idee : Dann werde ich eben Sozi-Chef und deutscher Kanzler, ist ja schließlich auch was !

In der EU hatte er sich zwar immer wieder gegen Verbraucher-Schutz stark gemacht, aber doch auch dafür, dass sich Kohorten „Diäten“ gemästeter EU-Schranzen, besonders auch seine Günstlinge und sein Mitstreiter und späterer Wahlkampf-Helfer Engels, in dem Steuergeld-finanzierten EU-Selbstbedienungs-Laden ordentlich satt machen konnten, das hat ja auch irgendwie was Soziales !

Da war Schulz dann jedenfalls suuuper glaubwürdig, als er für die Bundestags-Wahl den volksnahen Sozi gab und als Wahlkamp-Thema die soziale Gerechtigkeit proklamierte !

Damit überzeugte er sicher auch die SPD-Stammwähler wie Hartz-4-Aufstockerin und Hygiene-Fachkraft Susi !

Prompt dichtete ein Spötter :

Ernährt er sich aus Steuer-Kassen,

kann auch ein Sozi richtig prassen,

an EU-„Diäten“ überfressen,

hatte Schulz das Volk vergessen !

Da naht heran die Bundes-Wahl

und plötzlich wird er ganz sozial !!!

Jedenfalls für seine wertvollen Gold-Stücke waren er und seine Genossen und -Innen wie Özukoz voll engagiert, da musste das soziale goldene SPD-Herz doch schmelzen, wenn arme minderjährige Afghanen auf ihrer Flucht vor Krieg und Verfolgung ein bisschen kriminell werden und dann von der bösen deutschen Köter-Rasse brutal abgeschoben werden sollen!

Nur kam auch das bei Mütterchen Mühsam in der Warteschlange zur „Tafel“ leider nicht so gut an …

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, doch, bei all dem öffentlichen mea culpa, es waren nicht nur die eigenen Fehler !

Auch ruchlose politische Feinde, besonders die schändlichen „Rechten“ sind schuld, die ihm die Wähler stahlen !

Am meisten schmerzt aber die enttäuschte Liebe zu treulosen Partei-Freunden !

Ach, die Welt ist schlecht, Verrat übten heuchlerische Genossen, falsche Freunde, die ihm übel mitspielten, gar das Rasiermesser gegen ihn wetzten und die Falle aufgestellt hatten, in die er tappte :

Der Siggi hatt´ nen schlimmen Finger,

war auch sonst nicht so der Bringer,

da wollte er es nicht riskieren

als Kanzler-Kandidat abzuschmieren,

so fasste er den schlauen Plan,

da lasse ich den Martin ran !

Bei seinem Abgang als Parteivorsitzender nach den herben Schicksalsschlägen und erlittenen tiefen Wunden äusserte Schulz schmerzgebeugt : Ich habe Höhen und Tiefen erlebt, Tiefen, wie man sie selten erlebt …

Es geht noch tiefer, möchte man Schulz zurufen, nämlich dann, wenn man es wie er hinkriegt, einen Salto Mortadella rückwärts zu vollführen und sich nach allem, was er in dieser schnöden Welt erleiden musste, auch noch selber öffentlich in den … zu treten.

Da möchte man Schulz ein weiteres Sprichwort ans Herz legen :

Lerne klagen ohne zu leiden … nee, war falsch rum, muss heissen, lerne leiden ohne zu klagen !

Zieh dich in deine Villa im sonnigen Süden an den Pool zurück, verbrate die üppige Steuergeld-finanzierte Pension, die du dir im Verlauf deiner Partei-Karriere ersessen und erlabert hast (Geld heilt alle Wunden) und halt um Gotteswillen die …, nein nicht Fresse, das war Nahles, aber die Klappe !!!

  • *irgendwie scheinen glücklose SPD-Kanzler-Kandidaten eine Vorliebe fürs Wasserplantschen und Badengehen zu haben, auch bei Scharping war doch irgendwas mit einem Ausrutscher im Swimming-Pool, wenn ich mich recht erinnere …

Martin Schulz: „Ob ich jemals wieder fit werde, weiß ich nicht“ – WELT

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