Wegen Messerattacken: Schröder-Köpf will schnelleren Familiennachzug

(Bild: Ralf Roletschek; CC BY 3.0)
Doris Schröder-Köpf (SPD) (Bild: Ralf Roletschek; CC BY 3.0)

Niedersachsen – Die Integrationsbeauftragte der niedersächsischen Landesregierung, in Scheidung lebende Gattin von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Doris Schröder-Köpf, will einen schnelleren Familiennachzug bei „Flüchtlingen“ und präsentiert ihre ganz spezielle Theorie.

Schröder-Köpf scheint über Geheimwissen zu verfügen. Gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gab die Integrationsbeauftragte dieses preis und sagte – in Bezug auf die massiven Messerattacken am Wochenende, verübt durch drei jugendliche syrische „Flüchtlinge“ an einer 24-Jährigen in Burgwedel: „Wir wissen, dass Perspektiv- und Sprachlosigkeit die Aggression erhöht und zugleich die Anwesenheit von Frauen mäßigend wirkt“. Es sei wichtig, dass Flüchtlinge nicht beschäftigungslos in großen Einrichtungen sitzen und dass der Familiennachzug umgesetzt wird, „damit sich weibliche Bezugspersonen wie Mütter und Schwestern im Lebensumfeld der Flüchtlinge befinden“. Die SPD-Politikerin ist zudem der  festen Überzeugung, dass „Zuwanderer statistisch betrachtet nicht aggressiver sind als Einheimische“.

„Dass die Anwesenheit von Frauen mäßigend wirkt, mag eine Erfahrung sein, die für Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Unternehmen zutrifft. Sie funktioniert aber nicht kulturübergreifend. Die Anwesenheit von Frauen in der Kairoer U-Bahn wirkte dagegen dermaßen enthemmend, dass als Reaktion auf sexuelle Belästigung Wagen nur für Frauen eingesetzt werden mussten. Bei direktem Aufeinandertreffen bleibt Frauen oft keine Zeit, ihre traditionell mäßigende Wirkung zu entfalten. Weder in diesem Fall, noch in diesem oder diesem“, stellt Henryk M. Broder auf der achgut fest.

Im Fall der messernden Syrer vom Wochenende, auf die Schröder-Köpfs Mäßigungstheorie ebenfalls anwendbar sein müsste, verfängt nicht. Die drei Jugendlichen – zwei Brüder und ein Cousin im Alter zwischen 13, 14 und 17 Jahren  – flüchteten im angeblich mäßigend wirkenden Familienverbund nach Deutschland herein.

Außerdem müssten nach der durchgeknallten Logik der Dame auch die vielen Millionen männlicher Singles in Deutschland, die nicht mehr bei Mutti wohnen alles Gefährder sein. Vielleicht hat das Messern also doch mehr mit der kultur-religiösen Herkunft zu tun…(SB)

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