Großrazzia gegen linke Szene – Polizei fürchtet Vergeltungsaktionen

(Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)
Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)

Berlin – In der berüchtigten Rigaer Straße in Berlin fand am Donnerstag in den Morgenstunden eine Groß-Razzia der Polizei statt. Die Polizei stellt sich nun auf Vergeltungsaktionen aus dem linken- bis linksextremistischen Spektrum ein. Die Stadtbevölkerung sei aber nicht akut gefährdet, so ein Polizeisprecher.

Um 8:30 Uhr erfolgte mit rund 350 Polizeibeamten ein Großeinsatz in der, von Linksextremisten dominierten Rigaer Straße in Berlin. Grund ist offenbar eine gefährlichen Körperverletzung vom 11. März, als ein Mann krankenhausreif zusammengeschlagen wurde. Dazu seien Polizeibeamte mit Pfefferspray attackiert worden. Nun habe es einen Haftbefehl gegen einen 41-jährigen Mann gegeben, der der linksautonomen Szene zugeordnet wird. Er soll sich in der Rigaer Straße aufhalten, so der Focus.

Die Polizei stellt sich in den kommenden Tagen auf Rachaktionen aus der linken- bis linksextremistischen Szene in Form von Brandstiftungen und Sachbeschädigungen im gesamten Stadtgebiet ein. Die Stadtbevölkerung sei aber nicht akut gefährdet, so ein Polizeisprecher über die mittlerweile nur noch als Staatsversagen zu bezeichnende Situation. (SB)

 

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