Verfolgte Weiße in Südafrika an die Deutschen: „Gründet Familien, bekommt Kinder, sonst geht es Euch bald wie uns!“

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Umgekehrte Apartheid (screenshot Youtube)

„In Südafrika findet ein Genozid an der weißen Bevölkerung statt“. Diese Behauptung wird weiterhin von sämtlichen deutschen und europäischen Mainstream-Medien unter den Teppich gekehrt. In den Medien der Gegenöffentlichkeit hingegen taucht eine alarmierende Reportage nach der anderen über Farmmorde, Verfolgung und Diskriminierung an den weißen Südafrikanern auf. Auch Jonas Nilsson vom schwedischen Medienportal Palaestra Media, das auf Dokumentationen spezialisiert ist, machte sich auf den Weg in die vielgerühmte „Rainbow Nation“, die für die weiße Minderheit zur Hölle geworden ist.

von Marilla Slominski

Die Einführung des Black Economic Empowerment Gesetzes, das die schwarze Mehrheit im Land ökonomisch besser stellen und bevorzugen soll, hat für die weiße Minderheit katastrophale Auswirkungen. Große Teile der weißen Bevölkerung sind inzwischen arbeitslos. Nach Schätzungen leben 400.000 Südafrikaner unterhalb der Armutsgrenze, ohne Hoffnung auf einen neuen Job, in bitterster Not und Hunger.

Hilfe bekommen sie nur von ihresgleichen. Privatinitiativen haben sich gegründet und kümmern sich um Familien, Kranke und Alte. Von der Regierung bekommen sie keinerlei Unterstützung.

Eine dieser Initiativen ist Volksteun. Andrew betreut 2000 Menschen. 450 Familien beliefern er und seine Helfer einmal in der Woche mit Lebensmitteln- alle gestiftet von Farmern und lokalen Markthändlern. Auf die Frage, was passiert, wenn sie nichts geben würden, fängt der weißhaarige, gestandene Mann an, hemmungslos zu weinen und muss das Interview unterbrechen. „Dann haben sie alle nichts zu essen“, ist seine Antwort.

„Als die Apartheid endete, haben wir noch den Versprechungen des ANC an eine gemeinsame Zukunft geglaubt, doch sieh, was passiert ist“, erzählt Andrew dem Reporter Jonas Nilsson. Die Entwicklung in Europa betrachtet er mit großer Sorge: „Die Schweden und die Europäer sind so großherzig. Sie denken, sie tun etwas Gutes, aber in Wirklichkeit richten sie großen Schaden an. Europa geht denselben Weg wie Südafrika. Nach Schätzungen wird es 2025 in Europa 30 Prozent Muslime geben. Die Europäer haben höchstens zwei Kinder, die Muslime haben 6. Was denkst du, wie wird dein Land in 15 Jahren aussehen, was glaubst du, wer wird es erben? Deine Kinder oder die Muslime?“, entgegnet Andrew dem Reporter. „Ich habe nichts gegen Muslime im Allgemeinen, aber ihr Glaube ist ein ganz anderer als derjenige der Europäer. Sie halten nichts von unserer Lebensweise und unseren Regeln. Sie bringen sich gegenseitig um“, sagt er und hat einen Ratschlag für alle Europäer. „Wenn ihr nicht die Kontrolle in euren Heimatländern übernehmt, werdet ihr sie verlieren. Eure jungen Leute müssen Familien gründen und Kinder bekommen, wenn sie ihre Länder behalten wollen, das ist mein Ratschlag für euch,“ meint der Südafrikaner Andrew.

Jonas Nilsson von Palaestra Media besucht Lizette Steenkamp. Ihr Mann wurde erschossen, als er versuchte, den zweijährigen Sohn zu beschützen. Lizette Steenkamp überlebte, im dritten Monat schwanger und blieb mit ihrer vierjährigen Tochter und dem zweijährigen Sohn zurück.

Bereits zuvor war ihr Mann auf der Arbeit von einem schwarzen Kollegen mit einer Bierflasche angegriffen und schwer verletzt worden. Er verlor daraufhin seine Arbeit als Schreiner, der Angreifer wurde nicht bestraft, er arbeitet weiter in der Firma.

Lizette war nun die einzige, die verdiente. Die Familie musste umziehen, konnte sich die Schule für die Kinder nicht mehr leisten.

„Zwei Monate später wurden wir angegriffen. Wir glauben, dass das aus Hass geschah, sie kamen nicht um uns auszurauben, sie wollten uns töten,“ erzählt die dreifache Mutter.

„Wir kamen gegen 7 Uhr abends vom Einkaufen. Sie warteten hinter der Hausecke. Als wir rein gingen, folgten sie uns. Sie waren zu viert. Einer hatte eine Waffe, einer ein großes Messer, der dritte einen Schraubenzieher und der vierte passte auf. Mein Mann sagte, bitte, ihr könnt euch alles nehmen, aber tut meiner Familie nicht weh. Der Mann mit der Waffe sagte, weißt du was, ich werde dich töten, ich werde dich erschießen, halt den Mund. In dem Moment kam mein kleiner Sohn aus der Küche, der Typ schnappte ihn sich und hielt ihm die Waffe an den Kopf. Mein Mann reagierte unheimlich schnell, er griff unseren Sohn, warf ihn in meine Richtung und griff den Mann an, er versuchte uns zu retten. Ich rief den Kindern zu: „Versteckt euch unter euren Betten“, schildert Lizette mit stockender Stimme.

„Es war traumatisch. Einer der Männer kam dazu und ging mit einem Brecheisen auf meinen Mann los. Er zerschlug ihm den Hinterkopf und eine Gesichtshälfte. Sie schossen auf ihn. Ein Schuss traf ihn in die Schulter und ging tief in die Lunge, der andere durch die Rippen in den Rücken. Doch er gab nicht auf, er kämpfte so lange weiter, bis er an die Waffe kam, da rannten sie weg.“ Lizettes Ehemann überlebte die Attacke nicht.

„Mein Sohn hat auch jetzt, fünf Jahre nach der Attacke, immer noch solche Angst vor Schwarzen, so dass er sich einnässt, wenn ein Schwarzer zu nahe ans Auto oder in seine Nähe kommt. Das Gefühl, jederzeit und überall angegriffen werden zu können, bleibt. Du kannst nicht mehr schlafen, hast Flashbacks, es ist für immer in deinem Kopf“, erzählt Lizette.

In den folgenden fünf Monaten gab es in ihrer Umgebung weitere 48 Attacken, 8 Menschen wurden ermordet. Bei allen Angreifern handelte es sich um bewaffnete Schwarze, alle Opfer waren weiße Familien.

Rund 980 Farmattacken gab es im vergangenen Jahr, 120 Menschen wurden getötet, erzählt der weiße Farmer Barend Pienaar.

„Es ist eine umgekehrte Apartheid, 100-prozentig. Das ist Terrorismus. Warum geht jemand in ein Haus, überwältigt einen anderen, schneidet ihm die Finger oder das Ohr ab und ermordet ihn, das hat nichts mit Kriminalität zu tun, das ist politisch motiviert. Das sind Hassverbrechen, sie hassen uns Weiße. Was wir erleben, ist ein seit 25 Jahren langsam stattfindender Genozid“, meint Pienaar.

„Sie behaupten, wir haben das Land gestohlen, wir sind Kolonialisten, wir hätten das Land genommen, ohne dafür zu bezahlen. Das ist alles nicht wahr. Jan van Riebeck kam 1652 hierher. Hier war nichts. Die Schwarzen kamen aus dem Norden, aus Angola, Tansania und Nigeria. Wir kamen hier gemeinsam an. Vorher gab es hier nichts“, erzählt Barend Pienaar.

Immer mehr weiße Südafrikaner ziehen sich in Gemeinschaftssiedlungen zurück. Umgeben von hohen Mauern mit Stacheldraht, geschützt durch Alarmanlagen, Elektrozäune, Überwachungskameras und Gittertore. Diese Siedlungen gleichen Gefängnissen, die Weißen sind ihre Insassen, die Kriminellen auf freiem Fuß. Schätzungsweise 400 weiße Südafrikaner verlassen jeden Monat das Land, in dem Generationen ihrer Vorfahren lebten, um ihren Kindern eine Zukunft zu ermöglichen. Für andere kommt das trotz der Gefahr nicht in Frage: „Nein, ich werde nicht gehen“, versichert Farmer Barend Pienaar.

„Afrika ist unsere Heimat. Wir haben keinen zweiten Pass, mit dem wir in ein europäisches Land gehen können. Wir haben jedes Recht der Welt, hier zu sein. Transvaal ist meine Heimat, ja, ich werde hier bleiben“, beteuert auch der Leiter des Projekts Philadelphia Arc, Dirk van Vuuren. Sie alle sehen einer düsteren Zukunft entgegen, in der sie sich nur noch aufeinander verlassen können, weil der Rest der Welt sie längst verlassen hat.

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