Horror in London: 11 Morde in 12 Tagen

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Wurde erschossen - der 26-jährige Abraham Badru (screenshot Twitter)

London erlebt eine Welle von Morden. In den vergangenen 12 Tagen starben 11 junge Menschen auf den Straßen der Hauptstadt. Sie wurden erstochen, erschossen oder totgeschlagen. Das neueste Opfer ist der Sohn eines nigerianischen Politikers.

Von Marilla Slominski

Abraham Badru wurde in der Sonntagnacht gegen 23 Uhr in Hackney in unmittelbarer Nähe seines Elternhauses getötet. Er hatte sein Auto geparkt und war gerade ausgestiegen, als der Schuss fiel.

“Ich habe den Knall gehört und mir war als Ex-Militärangehöriger sofort klar, dass es ein Schuss war, ich wusste, dass war kein Feuerwerkskörper“, berichtet ein Augenzeuge. „Ich rannte auf den Balkon und sah ihn auf dem Pflaster liegen. Es war nur ein Schuss und ein Schrei, kein Auto fuhr schnell weg.“

Seine Mutter sei aus der Haustür gekommen und weinend zusammengebrochen, als sie ihren 26-jährigen Sohn entdeckte, berichtet The Express.

Abraham Badru hatte an der University of Gloucestershire Spor studiert und seinen Master gemacht. Sein Vater Dolapo Badru (62) beschreibt ihn als „ruhigen, hart arbeitenden“ jungen Mann: „Vor einigen Jahren half er einem Mädchen, das vergewaltigt wurde. Er ging dazwischen und vertrieb den Täter“, erzählt Badru, ein nigerianisches Versammlungsmitglied.

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Das jüngste Opfer – der 26-jährige Abraham Bardu (screenshot Twitter)

Die Liste der Opfer, die aus dem Nichts heraus in den letzten Tagen auf den Straßen Londons angegriffen und getötet wurden, ist lang:

Am 13. März, wird der 36-jährige Julian Joseph in New Cross Road von zwei Männern in einem Bus angegriffen. Er wird mit schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht, wo er am 24. März verstarb.

Der 20-jährige Joseph Williams-Torres, wurde am Mittwoch, dem 14. März, in Walthamstow in seinem parkenden Auto erschossen. Der Täter feuerte mehrere Schüsse durch die Autoscheibe.

Auch am 14. März starb der 18 Jahre alte Dagenham United-Fußballer Lyndon Davis. Er wurde vor seiner Haustür in Chadwell Heath, East London niedergemetzelt.

Ein 23-jähriger Student namens Russell Jones – fiel am Samstag, dem 17. März, einem völlig grundlosen Angriff zum Opfer. Er wurde in Enfield erschossen und erstochen.

Am Sonntag, dem 18. März, wurde die Polizei in ein Hotel am Flughafen Heathrow gerufen. Dort fanden sie 36- Transsexuelle mit diversen Stichwunden tot auf.

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Fast Täglich ein Mord auf offener Straße (screenshot MailOnline)

Ebenfalls am 18. März wurde in Hackney ein 42-Jähriger erstochen.

Am 19.März schaffte es ein 48-jähriger Mann mit Stichwunden noch allein in Southall im Westen Londons mit Stichwunden bis in ein Krankenhaus. Er starb nur eine Stunde später.

Am selben Tag wurde ein 41-jähriger Mann in Walthamstow erstochen. Notärzte versuchten noch über eine Stunde lang, ihn zu retten.

Am 20.März wird ein junger Mann in den 20ern in mit mehreren Stichwunden in Stratford Center tot aufgefunden.

Patrick Green, Geschäftsführer des Ben Kinsella Trust sieht es positiv – er glaubt, der Höhepunkt der „Messer-Krise“ sei erreicht.

„Wir sehen augenblicklich einen Anstieg an Gewalttaten. Ich denke, manchmal muss es schlimmer werden, bevor es besser werden kann“, so seine lapidare Erklärung.

Unter Londons regierendem muslimischen Bürgermeister Sadiq Khan steigen Kriminalität, Messerattacken und andere Gewaltdelikte unaufhörlich an. Doch sein ganzes Augenmerk gilt der Bekämpfung sogenannter „Hassverbrechen“. Im Augenblick verhängt er lebenslange Bann-Strafen und Einreiseverbote gegen „rechtsextreme“ Kritiker aus dem Ausland (jouwatch berichtete).

Die Stadt an der Themse gilt mittlerweile als die „gefährlichste westliche Stadt“ (jouwatch berichtete).

 

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