Einreiseverbot UK: Lebenslang für Lauren Southern

Foto: Screenshot/Youtube
Lauren Southern (Foto: Screenshot Youtube)

Die konservative Aktivistin Lauren Southern wurde mit einem lebenslangen Einreiseverbot für Großbritannien belegt. Der Grund: Southern hatte ein einfaches Sozialexperiment über islamische Einstellungen zu Homosexualität und Transgenderismus durchgeführt, und zwar in Luton, England.  

Die 22-Jährige stammt aus Kanada, das als Mitglied im Commonwealth noch immer Königin Elisabeth II. als gemeinsames Staatsoberhaupt mit den Briten zusammen hat, was wiederum das Einreiseverbot für Lauren Southern besonders pikant macht, berichtet Breitbart.

Lauren wurde erst kürzlich in Calais in Gewahrsam genommen, der Startrampe für tausende von illegalen Immigranten, die nach Großbritannien wollen. Sie wurde dort unter Berufung auf Absatz 7 des britischen „Terrorism Act“ interniert, kurz nachdem der österreichische Identitäre Martin Sellner und die amerikanische YouTube-Kommentatorin Brittany Pettibone eine ähnliche Behandlung erfahren hatten. (jouwatch berichtete)

Die Kanadierin werde festgehalten, obwohl man sie nicht als eine „Terroristin oder Ähnliches“ einstufe, wie ein britischer Polizeibeamter dem Vater der jungen „Sozialwissenschaftlerin“ am Telefon mitteilte.

Ihr Sozialexperiment ging so: Lauren reiste nach Luton, wo es eine große Moslempopulation gibt. Dort verteilte sie Flugblätter über Allah mit Aufschriften, die im Zusammenhang mit Jesus vorher keinerlei Widerspruch erweckt hatten. Die mutige Frau händigte also an Moslems Flugblätter aus, auf denen zu lesen war, daß Allah schwul sei, daß er transgender – und außerdem so, wie „wir alle“ sei. Die magnetische Wirkung Southerns war vorherzusehen. Im Nu hatte sich eine aufgebrachte Menge eingefunden. Die Lage drohte zu eskalieren.

Die Leute kommen auf uns zu und erzählen uns, daß dies beleidigend sei, und daß wir es hier bald mit einer Lage zu tun bekämen, in der Menschen verletzt werden würden, weil sie sich durch Ihre Aktion angegriffen fühlen„, habe ein Polizeibeamter erklärt und der Kanadierin angekündigt, daß er sie festnehmen würde, sollte das nötig werden, um die Menge zu beruhigen.

Heute weiß ich, daß das soziale Experiment damit aber noch nicht gelaufen war„, erzählt Southern in einem Video. „Spulen wir zwei Wochen vor – und ich sitze in Calais in Haft wegen des „Terrorism Act“. Man erzählt mir, daß ich aus England verbannt sei, weil ich rassistisches Material verbreitet hätte.

Nicht nur ist die Vorstellung bizarr, daß es sich bei „Gott ist schwul“ oder „Allah ist schwul“ um eine rassistische Behauptung handeln soll. Darüber hinaus markiert sie auch noch einen monumentalen Doppelstandard in den westlichen Gesellschaften. Was soll rassistisch daran sein, „Allah ist schwul“ zu sagen, aber nicht rassistisch, zu behaupten „Jesus ist schwul“? Warum sticht das Recht der Muslime auf ihre Homophobie das Recht von Schwulen auf ihre Selbstverwirklichung?

Wie kann es sein, daß die Erregung  – nicht etwa von Haß oder Gewalt – sondern des Protests einer bestimmten Gruppe allein ausreicht, um sich ein lebenslanges Einreiseverbot einzuhandeln in ein Land, das mit stolzgeschwellter Brust Toleranz als einen seiner Schlüsselwerte bezeichnet?

Lauren Southern abschließend:“Das Vereinigte Königreich, – sofern es sich nicht daran stört, unter archaischen Blasphemiegesetzen zu leben, die von Islam und Scharia durchgesetzt werden – … sollte sich allmählich einmal darüber unterhalten, solange es die Möglichkeit zu einer solchen Unterhaltung noch hat.“ (ME)

 

 

 

 

 

 

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