Niedersachsens Polizei will Messerattacken statistisch erfassen

Symbolbild: shutterstock.com
Auch an Schulen und dem öffentlichen Raum mittlerweile Alltag: Messerattacken(Symbolbild: shutterstock.com)

Hannover – Das wird aber auch höchste Zeit: Niedersachsens Polizei will die Zahl der Messerangriffe künftig statistisch erfassen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eine Sprecherin des Innenministeriums. „Vor dem Hintergrund der Bedeutung entsprechender Angriffe mit Messern oder sonstiger Stichwaffen, wird die Polizei Niedersachsen zukünftig ein Verfahren entwickeln und dauerhaft etablieren, das im Rahmen der technischen Möglichkeiten eine differenziertere Fallzahlenerhebung und damit belastbarere Aussagen in diesem Kontext ermöglichen soll“, erklärte sie demnach.

Derzeit ist die Zahl der Gewalttaten unter Einsatz eines Messers oder einer anderen Stichwaffe unklar, da dies in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht gesondert erfasst wird. In den vergangenen Wochen gab es auch deshalb immer wieder Debatten über die Frage, ob die Zahl der Messerattacken zu- oder abnimmt. Am Montag hatten die Gewerkschaft der Polizei und die FDP eine statistische Erhebung gefordert.

Anlass waren mehrere Messerangriffe im Großraum Hannover am vergangenen Wochenende. Der mutmaßliche Angriff eines 17-Jährigen aus Syrien, der in Großburgwedel eine 24-Jährige niedergestochen haben soll, sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit. Bislang geht die Polizei von einem Rückgang der Messerattacken in Niedersachsen aus…(Quelle: dts)

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.