Mehr Sexualstraftaten in Baden-Württemberg

Foto:Durch Mark Agnor/shutterstock
Die Straße - ein unsicherer Ort für Frauen (Foto:Durch Mark Agnor/shutterstock)

Die Zahl der Sexualstraftaten ist in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr um 13 Prozent angestiegen – offiziell bestätigt, nicht „gefühlt“.

Der „Sicherheitsbericht“ des Innenministeriums listete insgesamt 6110 Fälle auf. In 2255 Fällen sei es zu sexuellem Missbrauch gekommen, 1902 Mal sei bei der Polizei Anzeige wegen sexueller Nötigung oder sexuellen Übergriffen gestellt worden, berichtet die Südwestpresse. In diesem Bereich sei der Anstieg mit 36 Prozent besonders hoch.

Der Grund dafür ist für das Innenministerium eine Gesetzesänderung, nach der solche Straftaten jetzt statistisch sichtbar werden.

Doch dann muss man auch von offizieller Seite einräumen: Der Zuzug von Asylbewerbern hat sich ausgewirkt: „Etwa zwei Drittel aller 4368 Tatverdächtigen bei Sexualstraftaten im Jahr 2017 hatten die deutsche Staatsbürgerschaft. Aber von 1574 ausländischen Verdächtigen waren 604 Asylbewerber oder Flüchtlinge. Sie waren hier damit deutlich überproportional vertreten. Auch stieg die Zahl der tatverdächtigen Flüchtlinge und Asylbewerber im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stark an (2016: 480).“

Von den nichtdeutschen Tätern im Bereich sexueller Belästigung sei fast jeder zweite „Tatverdächtige eine Asylbewerberin oder ein Asylbewerber oder Flüchtling“, heißt es politisch korrekt – nicht dass die Frauen-Täterquote zu kurz kommt. (MS)

 

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