KMK-Präsident will Analyse zu antisemitischen Vorfällen an Schulen

Foto: Abgeschlossenes Schultor (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Abgeschlossenes Schultor (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Neues zum Thema „Wir reden viel, tun aber nichts“: Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK), Sachsen-Anhalts Kultusminister Helmut Holter (Linke), fordert eine Analyse der antisemitischen Vorfälle an deutschen Schulen. „Die Vorfälle sind erschütternd und wir sind alle aufgefordert, uns damit auseinanderzusetzen. Wir müssen schulische und gesellschaftliche Ursachen analysieren“, sagte der Linken-Politiker der „Bild“ (Dienstag).

Soziale Herkunft, Nationalität und Religion dürften nicht die Einstellung gegenüber anderen Menschen bestimmen, erklärte Holter. Schule sei aber nur ein Teil des gesellschaftlichen Alltags, gab Holter zu bedenken. „Gesellschaftliche Gruppen reagieren auf Ausgrenzung mit Abschottung. Wenn Regierungsmitglieder behaupten, der Islam gehöre nicht zur Deutschland, dann ist das Ausgrenzung von Millionen Muslimen, die in Deutschland leben und einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren unseres Gemeinwesens leisten“, so der KMK-Vorsitzende. Neben dem Wert der Religionsfreiheit müsse immer wieder klar gemacht werden, dass es insbesondere für Antisemitismus in diesem Land null Toleranz gäbe, „keinen Millimeter“, sagte Holter der „Bild“.

Frage an den Herrn Holter: Will man den Judenhass bei Muslimen rausprügeln?

(Quelle: dts)

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