Der scheinheilige dunkle Engel oder wie Malu mit Krankheit Machtpolitik macht!

Foto: Imago
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Ministerin mit Blut an den Händen? – Der Medienstar der Multiple-Sklerose-Erkrankung Maria-Luise Dreyer sieht sich als Maßstab für Recht und Menschlichkeit aber hat kein Herz für Opfer von Migrantengewalt – Psychogramm eines kranken, selbstgerechten, schizoiden Machtmenschen mit Herz für Mörder und Gewaltverbrecher

Von Klaus Lelek

„Oskar, dieser Stich hat uns zwei Prozent gebracht!“ sagte einst Gerhard Schröder nassforsch zu Oskar Lafontaine nach dem Messerattentat 1990 in Mühlheim während des Landtagswahlkampf von Nordrhein-Westfalen. Es ist ein offenes Geheimnis:  Die Gesundheit eines Politikers hat fast immer auch Einfluss auf die politische Karriere und beeinflusst nicht selten das Wahlverhalten. Das gilt erst recht für jene Mandatsträger, die dauerhaft mit Krankheiten oder Handykaps zu kämpfen haben. Hier gibt es zwei sehr voneinander abweichende Verhaltensweisen, wie die Betroffenen mit ihrem Gebrechen umgehen. Für Wolfgang Schäuble ging nach dem schweren Attentat durch einen Geisteskranken das Leben im Rollstuhl weiter. Man mag von seiner Finanzpolitik halten was man will, aber der Rollstuhl hatte keinen Einfluss auf seine Entscheidungen. Auch war er immer bemüht, seine schicksalhafte schwere Behinderung auszublenden. Er war ein Politiker im Rollstuhl aber kein Rollstuhlpolitiker.

Anders seine SPD-Kollegin, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Maria-Luise Dreyer. Schon ein flüchtiger Blick auf die Presseartikel der letzten Jahre beweist, wie stark die Krankheit von den Medien thematisiert wird, ja ein wichtiger, vielleicht sogar der wichtigste Baustein ihres politischen Images ist. „Diese starke Frau soll Rheinland-Pfalz regieren“ so die Headline der Bildzeitung am 28.9.2012. Woran erkennt man, dass eine Politikerin „stark“ ist. Macht sie gute Politik? Fällt sie gute Entscheidungen? Nein! Bild meint mit „Stärke“ folgendes, ja genau genommen sogar das Gegenteil und packt diese Aussage sogar in den Vorspann:

„Malu Dreyer, eine starke, warmherzige Frau mit hartem Schicksal. Seit ihrem 30. Lebensjahr leidet sie an Multiple-Sklerose, einer chronischen Erkrankung des zentralen Nervensystems“

Es folgt ein Aufriss ihrer Bilderbuchkariere: Nach katholischem Theologiestudium und Jurastudium, unaufhaltsamer Aufstieg durch die Netz- und Seilschaften der rheinland-pfälzischen SPD. Richterin, Bürgermeisterin von Bad Kreuznach, Landtagsabgeordnete. Dann der Sprung in den Chefsessel des Sozialministeriums. Und genau hier hätte ihre Kariere eigentlich 2004 beendet sein müssen. Wohl durch ein von ihr initiiertes Projektes „Heimerziehung statt Untersuchungshaft“ starb auf bestialische Weise die junge Erzieherin Christine K. in einem Heim bei Rodalben. Drei als gewaltbereit bekannte jugendliche Straftäter lockten die unerfahrene Pädagogin in einen Hinterhalt, schlugen ihr mit einer Bratpfanne den Schädel ein und schlachteten sie anschließend mit einem Fleischermesser regelrecht ab…

Blutspur dank Dreyers Sozial-Politik

Selbst der für seinen Täterschutz bekannte Spiegel war entsetzt und schrieb am 10.4. 2004 unter der Headline „Tödliche Idylle“ folgendes: „In einer geschlossenen Einrichtung sollen drei Jugendliche ihre Erzieherin erstochen haben. Um deren Sicherheit hatte sich niemand gekümmert.“ Auch über den Tathergang berichtet das Nachrichtenmagazin ohne Tabus:

In Ferids Zimmer schlug Daniel den Ermittlungen zufolge mit der Bratpfanne dreimal auf den Kopf von Christina K. ein, dann brach der Stiel ab. Die Erzieherin wehrte sich mit aller Kraft. Daniel rannte ins Betreuerbüro, rief: “Wir kriegen die nicht platt gemacht.” “Dann nimm doch ein Messer”, soll David geantwortet haben. Das Messer, das am nächsten Morgen neben der Leiche gefunden wurde, hatte eine 11,5 Zentimeter lange Klinge.

Viermal sollen Daniel und Ferid damit zugestochen haben. Ferid soll die Frau sogar noch gewürgt haben, als sie schon fast regungslos am Boden lag. Seine Arme müssen so blutig wie die eines Schlachters gewesen sein: Nach der Tat ging er duschen.

Der Skandal: Das Heim war für Dreyers tödliches Sozialexperiment „Heimerziehung statt Untersuchungshaft“ überhaupt nicht vorbereitet. Die zierliche, 1,60 Meter große Christina K. hatte alleine Nachtdienst, verblutete nach stundenlangem Todeskampf. Es gab kein Alarmknopf. Keine Möglichkeit Hilfe zu rufen. Die CDU im Landtag machte Dreyer für die Versäumnisse verantwortlich und setzte einen Untersuchungsausschuss ein.

Herr Jensen (OB) und Frau Dreyer (MPr): Eine „Gutmensch-Dynastie“

Die sogenannte Rodalben-Affäre war der Tiefpunkt in Dreyers Kariere. Die Frau musste sich neu erfinden. Und die Krankheit half ihr dabei. Noch im gleichen Jahr heiratete sie Klaus Jensen, einen Kollegen und Staatssekretär. 2006, eineinhalb Jahr nach ihrem Karriereknick ging sie mit ihrer MS an die Öffentlichkeit, feilte sie systematisch am Image der selbstlosen, sozialen, warmherzigen „Malu“, die tapfer gegen ihre Krankheit kämpft und dabei wie eine heilige Elisabeth oder Mutter Theresa die Nähe der Bedürftigen und sozial Schwachen sucht. Um dieses Image des klassischen Gutmenschen auch glaubhaft zu vermitteln, zog sie zusammen mit ihrem Mann Klaus Jensen, dem späteren Oberbürgermeister von Trier – auch das ist eine politische Merkwürdigkeit – in das inklusive Wohnprojekt „Schammatdorf“. Und prompt war auch die gleichgeschaltete Staatspresse zur Stelle, um die frisch nominierte zukünftige rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin als strahlenden Engel zu verkaufen: „Im Trierer Schammatdorf lebt das Miteinander – Malu Dreyer mittendrin“ textet die Rheinzeitung am 3.11.2012 und beschreibt über das Behinderten-Projekt wie einen Kibutz. Mehr gelebter Sozialismus und Soziales geht nicht.

Auch die FAZ schmiedet im gleichen Jahr eifrig am Engelimage der knallharten Flüchtlingslobbyistin und nennt die 57jährige eine „Kandidatin der Herzen“. Wer sich über ihr Verhalten beim Asylmissbrauch und Mordfall Kandel wundert, dem offenbart der Vorspann des Artikels Dreyers kranke Beweggründe: „Böse Worte fallen in der SPD selten über „Malu“ Dreyer,die designierte Nachfolgerin Kurt Becks. Die 51 Jahre alte Politikerin will sich als Ministerpräsidentin vor allem einem Thema widmen: der sozialen Gerechtigkeit in einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft.“

Noch Fragen? Es ist die „schrumpfende und alternde Gesellschaft“ – sie selbst hat keine leiblichen Kinder – die Maria-Luise umtreibt. Aus diesem Grund ist sie eine der Hauptstützen für Merkels Flüchtlingspolitik und entschiedene Gegnerin der Obergrenzen. Morde, Übergriffe, Vergewaltigungen nimmt sie anscheinend billigend in Kauf, so wie sie damals auch den bestialischen Mord an der Erzieherin wahrscheinlich in Kauf genommen hat. Wo viel Dunkelheit ist, Machtgier, eiskaltes politisches Kalkül, und als Folge wie in Rodalben und Kandel Blut fließt, muss auf der anderen Seite der weihnachtliche Glanz christlicher Nächstenliebe und Selbstaufopferung verbreitet werden. Jetzt kommt der „Rolli“ zum Einsatz: Auch im FAZ Artikel vom 29.9. 2012 darf er nicht fehlen. Das Bild zeigt im Vordergrund sieben weiße Hausgänse dahinter Malu in ihrem Lieblingsgefährt und Begleiterinnen. Dann die Bildunterschrift, die einem schier das Herz zerreißt: „Die gläubige Katholikin leidet seit 18 Jahren an multiple Sklerose. Man sieht sie deshalb gelegentlich bei öffentlichen Auftritten im Rollstuhl“

Auch der Rest des Artikels befasst sich fast ausschließlich mit Dreyers Handikap. Weiter geht die rasante Rollstuhlfahrt durch den Blätterwald: „Malu Dreyer trotzt ihrer Krankheit“ schreibt die Rheinische Post im gleichen Jahr und verweist dabei auf eine Bilderstrecke: Malu Dreyer-beliebter als Freibier“. Selbst Jahre nach ihrem Amtsantritt ist der Presse ein Ausflug in Malus Krankenakte wert: „Malu Dreyer und ihr Leben mit Multiple-Sklerose – chronisch krank und doch stark“ so die Überschrift in der Rheinzeitung am 32.5. 2016. Auch die ZEIT betätigt sich als Ärzteblatt und schreibt 2017 „Malu Dreyer: Mein Weg durch die Krise“. Ähnlich über Dreyers Krankheit lässt sich der Tagesspiegel aus: „Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz: Hart aber herzlich – nicht nur zu sich selbst“. Das haben wohl auch einige Demonstranten gegen Migrantengewalt in Kandel zu spüren bekommen. Irgendwann hört man auf zu googlen. Die Liste könnte noch unendlich fortgesetzt werden. Zwei Kranken-Presse-geschichten zum Abschluss: „Deutschlands tapferste Politikerin“ (Bild 30.9.2012) „Mit Multiple Sklerose und viel Gottvertrauen“ (Welt 5.10.2012)

Die Imperatorin schlägt zurück!

Dass Dreyer mit dieser augenfälligen politischen Vermarktung ihrer Krankheit, vor allem mediale Macht ausübt, bekam 2016 der Koblenzer CDU-Mann Daniel Wilms zu spüren. Wilhelms Vorwurf, „die SPD wolle Wahlkampf auf der Behinderten-Mitleidschiene“ machen. Angesichts der unzähligen Presseartikel, die Maria-Luise Dreyers Krankheit thematisieren, ist dieser Vorwurf weder anrüchig noch behindertenfeindlich. Die Frau macht Politik mit ihrer Krankheit – Sie ist Teil ihres politischen Programms. Das ist ein Fakt und kein Fake. So wie die Sonne jeden Morgen im Osten aufgeht. Daniel Wilms hat ins Schwarze getroffen. Mitten ins Herz. Das war sein politisches Todesurteil. Und nun zeigt sich die dunkle Seite des Gutmenschengels. Über den Lokalpolitiker brach über Nacht ein Shitstorm herein, wie ihn nicht einmal – erst recht kein Migrant – nach einem bestialischen Mord erlebt. Die gesamte gleichgeschaltete Lügenpresse von Stern, Spiegel, Welt bis zum Wald- und -Wiesenblatt machten den Mann zur Schnecke. Sogar der Innenminister schaltete sich ein. Wilms flog sogar aus seiner eigenen Partei raus. Wo war die warmherzige, starke Frau? Gehört nicht auch Verzeihen zur christlichen Ethik- zumal sich Wilms persönlich bei ihr entschuldigt hatte? Dreyer zeigte keine Gnade. Solcherlei verdienen anscheinend nur Ehrenmörder, die inzwischen flächendeckend deutschen Frauen die Hälse durchschneiden. Wer dagegen demonstriert und sich gegen die schizoide Politik des verlogenen scheinheiligen Gutmenschengels stellt, dem droht, wie den Demonstranten von Kandel, ewige Verdammnis.

Fazit:

Maria-Luise Dreyer ist ein gefährlicher kranker Helfertyp (Enneagramm-Typ 2), der einerseits sein Gebrechen auf dem medialen Altar wie ein Opferfeuer zelebriert und anderseits, ebenfalls öffentlichkeitswirksam, jeder Zeitung erklärt wie er trotz Behinderung, notfalls im Rollstuhl für die Menschen soziale Wundertaten vollbringt. Dazu gehört auch die Aufnahme von illegal eingewanderten Gewalttätern. Damit schafft sich Dreyer, für die realen Verhältnisse (Beispiel Pirmasens) völlig blind, eine verlogene moralische Überlegenheit und Überhöhung. In dieser Hinsicht ist sie eine Rheinland-pfälzische Merkel und könnte nach dem Stand der Dinge durchaus als Kanzlerkandidatin ins Rennen geschickt werden. Sie ist nach biblischem Verständnis eine Pharisäerin, die ihr Gutmenschsein, immer in der vordersten Kirchenbank präsentiert. So wie bei Math 23. beschrieben: „Alles was sie tun, tun sie um von den Menschen gesehen zu werden. Blinde Führer, die Mücken sieben und das Kamel verschlucken“. Die Mücke war ein kleiner CDU-Mann aus Koblenz. Das Kamel, das Malu Dreyer selbstgerecht verschluckte, Christinas und Mias Mörder. Jeder halbwegs anständige Mensch hätte bereits nach dem ersten bestialischen Mord sein Amt niedergelegt und eingeräumt, dass er für eine verantwortliche Position krankheitsbedingt überfordert ist.

Quellen:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30458395.html

http://www.zeit.de/2016/38/malu-dreyer-multiple-sklerose-interview?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.mail.ref.zeitde.share.link.x

https://www.welt.de/politik/deutschland/article109829864/Mit-Multipler-Sklerose-und-viel-Gottvertrauen.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

https://www.bild.de/politik/inland/malu-dreyer/deutschlands-tapferste-politikerin-26482782.bild.html?wtmc=ml.shr

https://www.rhein-zeitung.de/ar.1490185

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/malu-dreyer-trotzt-ihrer-krankheit-aid-1.3015435/?utm_source=mail&utm_medium=referral&utm_campaign=share

https://www.rhein-zeitung.de/ar.507308

https://www.bild.de/politik/inland/malu-dreyer/diese-starke-frau-soll-rheinland-pfalz-regieren-26456666.bild.html?wtmc=ml.shr

https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/malu-dreyer-in-rheinland-pfalz-herzlich-aber-hart-nicht-nur-zu-sich-selbst/13051188.html

 

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