Antifa benennt zehn Straßen um

(Bild: Screenshot)
Antifaschistische Straßenumbenenner (Bild: Screenshot)

Dresden – Zahlreiche Straßen und Plätze wurden Sonntagabend in Dresden in einer Nacht-und-Nebelaktion umbenannt und tragen nun mehrheitlich türkische Namen. 

Mehrere Straßenschilder in Dresden tragen seit Sonntagabend plötzlich türkische Namen. Die Aktion wurde von dem linksextremistischen „Offenen Antifa Plenums (OAP Dresden) initiiert und soll auf die „fehlende politische Aufarbeitung“ im NSU-Prozess aufmerksam machen.

Insgesamt wurden zehn Orte umbenannt und tragen im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Kein Schlussstrich!“ Namen der Opfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“(NSU). Die Antifa-Straßenumbenner tauften folgende Strassen und Plätze eigenmächtig wie folgt um:

Adlergasse: Mehmet Turgut-Str.
Martin-Luther-Straße: Theodoros Boulgarides-Str.
Barbarastraße: İsmail Yaşar-Str.
Schillerplatz: Mehmet Kubaşık-Str.
Schneebergstraße: Abdurrahim Özüdoğru-Str.
Nicolaistraße: Süleyman Taşköprü-Str.
George-Bähr-Straße: Michèle Kiesewetter-Str.
Gröbelstraße: Enver Şimşek-Str.
Lennéplatz: Habil Kılıç-Str.
Weiße Gasse: Halit Yozgat-Str.

Wie das Magazin Tag24 mitteilt, habe der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz, Strafanzeige erstatten. Die Schilder sollen so schnell wie möglich wieder in ihren originalen Zustand gebracht werden. Koettnitz wörtlich: „Wir prüfen gerade, wo überall Schilder überklebt worden sind. Die Überklebungen werden alle entfernt. Die Stadt stellt ferner Strafanzeige gegen Unbekannt.“ (SB)

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