Wer definiert Fußball-Kultur? – Merkels willige Helfer erobern die Stadien

Foto: Durch Juri Pozzi/Shutterstock
Foto: Durch Juri Pozzi/Shutterstock

„Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, welches aus Erfahrung immer dümmer wird“, spottete unlängst ein politischer Witzbold auf Facebook. Er landete damit einen Treffer, einen Volltreffer. Denn schaut man in diesen Tagen einmal genauer hin, dann lassen sich die Wegmarkierungen unter Führung der Langzeitkanzlerin Merkel kaum noch übersehen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ soll Lenin schon kurz nach der russischen Oktoberrevolution gesagt haben. In diesem Geiste wuchs eine Zonenbewohnerin auf, die soeben erneute GroKo-Kanzlerin wurde – in fast schon sozialistischer Dauerregentschaft prägt ihr Ungeist zunehmend Land und Leute. Zwei deutsche Sonderwege reichen eben noch nicht, die Deutschen sind tatsächlich so dumm wie Schlachtvieh, welches seinem Metzger freudig hinterher läuft – der dritte deutsche Sonderweg wird nun erst recht beschritten, wie immer in der deutschen Geschichte stets tiefen Abgründen und großen Katastrophen entgegen.

Von Hans S. Mundi

Es geht bei Merkels üblen Methoden im Rahmen ihrer Machtausübung eben nicht nur um „Nudging“, das beliebte Stupsen und Rempeln der neuen deutschen Obrigkeit, welche das eigene Volk in der gewünschten Richtung vor sich hertreibt. Es geht vielmehr um einen Zangengriff aus manipulierender Agitation und Propaganda, basierend auf schierer Macht, unterstützenden Medien plus raumgreifender Meinungszensur – die eine Seite einer sich errichtenden Diktatur. Die andere „Zange“ besteht in der Mobilisierung aktiver Kader, Mitmacher und Mitläufer sowie regierungsnaher Menschen, die man in Schlüsselpositionen bringt – und zwar überall in der Gesellschaft! Ein staatlich gefördertes „Movement“ organisiert zum Beispiel „Gegendemos“ gegen alles, was die Regenten der Republik ernsthaft kritisiert, der Staat im Staate ist längst da – das zeigt sich jetzt ausgerechnet auch im hiesigen Fußball, der schönsten Nebensache der Deutschen. Da „König Fußball“ aber sinnstiftend ist, etwas mit lokaler und nationaler Identität zu tun hat, sind Merkels Kader hier schon länger hinter den Kulissen schwer am infiltrieren und intrigieren. Die  DDR läßt grüßen.

„Der ‚Deutsche Fußballverband‘ (DFV), später noch mit dem Zusatz ‚der DDR‘ versehen, wurde erst am 17./18. Mai 1958 in Berlin gegründet. Er entstand unter dem Dach der DDR-Sportorganisation ‚Deutscher Turn- und Sportbund‘ (DTSB). An der Spitze standen stets hohe Funktionäre der DDR-Staatspartei (SED), die den Fußball immer wieder politisch beeinflussten. So wurden Stadien völlig sportfremd nach politischen Personen benannt (z. B. Georgi-Dimitroff-Stadion Erfurt nach dem bulgarischen Ministerpräsidenten), in den Stadien wurden politische Parolen plakatiert und Fußballer zu politischen Stellungnahmen aufgefordert.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Fußball_in_der_DDR

Merkels willige Vollstrecker nötigen inzwischen „von innen“ heraus, bei großen Vereinen wie Eintracht Frankfurt oder dem Hamburger SV, auf Mitgliederversammlungen das Fußvolk zu „politisch korrekten“ Offenbarungen. Da werden Mitglieder der AfD mit dem vorsätzlichen „Ausschluß“ aus Mitgliedschaft und Fankurven belegt, wird der politische Bann im Sport komplett in Richtung Ex-DDR zurück gedreht. Der „Kampf gegen Rechts“ war oberstes Ziel in der kommunistischen Diktatur, welches gerade auch im gesamten organisierten Sport zu tiefen Eingriffen durch die linken SED-Bonzen und ihrem diktatorischen Machtapparat führte. Genau dahin führt der Weg jetzt auch, über demokratiefeindliche „AfD-Unvereinbarkeitsbeschlüsse“ im Massensport und seinen Vereinen aber weit hinaus. Spieler und Trainer plappern immer häufiger ohne konkreten Anlaß etwas „gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ und „gegen Hass“, damit wird ein Klima geschaffen, welches jedem, der in diesem Land nicht auf Linie des politisch korrekten Mainstreams ist, die Ausgrenzung androht, den Entzug der Teilhabe an allem, auch am Sport – Stars müssen zunehmend ihr politisch korrektes Gedicht aufsagen, der Kanzlerin und der Macht der Eliten huldigen. Ulbricht und Honecker lachen sich im Jenseits in ihre roten Fäuste.

Ausgerechnet in der inzwischen fast völlig auf Regierungslinie brav sendenden BILD-Zeitung schreibt sich nun ein Matthias Brügelmann seinen Frust über das neosozialistische Diktat der Merkelschen Gutmenschen-Brigaden im deutschen Fußball von der Seele. Der Autor markiert treffend diverse Widersprüche, benennt die Unsportlichkeit ideologischer Scharfmacher und die Folgen der politischen Korrekthysterien, aber leider entdeckt er dabei nicht die hinter all dem steckende Strategie und deren radikale Umsetzung. Es fällt ihm lediglich auf, dass plötzlich eine Überbetonung bei lautstarker Kritik an angeblicher „Kommerzialisierung“ seltsame Blüten treibt – so ist es eben, wenn der linke Neid mit linker Hetze Hand in Hand zur Untat schreitet.

Die 50+1-Regel (manchmal auch 50+1-Regelung) ist eine Vorschrift in den Statuten der Deutschen Fußball-Liga. Nach dieser Vorschrift ist es Kapitalanlegern nicht möglich, die Stimmenmehrheit bei Kapitalgesellschaften zu übernehmen, in die Fußballvereine ihre Profimannschaften ausgegliedert haben. Erlaubt ist hingegen, dass sich die Mehrheit des Kapitals im Besitz privater Investoren befindet. So hält der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund lediglich 5,53 Prozent der börsennotierten Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, aber vollständig die zur Geschäftsführung berechtigte Komplementärin, die Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH.“

Das Gepöbel auf den Rängen gegen Sponsoren solcher Clubs wie TSG Hoffenheim oder RB Leipzig nimmt inzwischen immer größere Ausmaße an, es wird in Tradition sozialistischer Kampfbrigaden gegen reiche Mäzene gewettert und diesen (linke) Gewalt angedroht. Der linke Ungeist in den Stadien hat einen regelrechten Siegeszug angetreten, bis in die Leitungen der Vereine hinein, die sich nun zunehmend (als durchaus auch kommerzielle Unternehmen) in dicke Widersprüche verwickeln. Man will politisch korrekt sein, verbeugt sich vorm linken Mob auf den Tribünen und der politischen Macht in Berlin. Im Detail ist das teils lustig, oft peinlich, aber ganz im Rahmen der allgemeinen Tendenz, welche das Land dank seiner totalitären Hypermoral immer verbissener und griesgrämiger werden läßt. Vorwärts, Genossen, jetzt ist aber Schluß mit lustig! Oder wie Matthias Brügelmann in der BILD kritisiert…

„Die Bewahrung von 50+1 wird als Sieg gegen die Kommerzialisierung gefeiert. Auch von Dortmund-Fans. Das ist der Verein, der an der Börse notiert ist, 95 Prozent der Aktien verkauft hat, das Westfalenstadion Signal Iduna Park nennt und gerade wegen eines Puma-Deals Usain Bolt zum Probetraining eingeladen hat. Auch von St.-Pauli-Fans.Das ist der Verein, der sexistische Werbung im Stadion verboten hat, aber eine teuer verkaufte Loge mit Stangentanz toleriert, ‚weil Sex-Arbeit ein legaler Beruf ist, der beworben werden darf‘.“

Der BILD-Autor entdeckt Widersprüche ohne Ende, aber dank allgemeiner Entpolitisierung im Lande, welche seit Jahren extrem voranschreitet und für zunehmende Verluste bei der Urteilskraft der Mitbürger sorgt, kommt auch  Matthias Brügelmann nur zur Beschreibung unsäglicher Zustände OHNE die dahinter antreibende Kraft des staatlich initiierenden Merkel-Movements überhaupt nur zu bemerken. Man erinnere sich: Auf Betreiben der Kanzlerin wurde aus der Deutschen Nationalelf das kastrierte Neutrum „Die Mannschaft“, ein selten deutliches Signal an alle, die im deutschen Fußball eine Rolle spielen, von den Managern über die Spieler bis zu den Fans: Nation ist Nazi, National ist ein Schimpfwort, wehe dem, der da nicht mitläuft, im Gleichschritt der Merkeltruppen. Und Kommerz? Pfui deibel, höchste Zeit dass die GroKo den Spitzensteuersatz auf 100 Prozent erhöht….

„Beispiel Helene Fischer. Es ist doch eine Bereicherung, nebenbei Deutschlands Top-Star in der Final-Pause live im Olympiastadion zu erleben. Musik würde eh gespielt. Nein, stopp, zu viel Kommerz … Rechtfertigt irgendeine Fußball-Kultur, den seriösen Hoffenheim-Förderer Hopp zur Zielscheibe zu machen? … Wie großartig sind diejenigen, die gegen Homophobie und Rechtsextremismus aufstehen, die auch bei einem 0:3 ihren Verein unterstützen! Wie hirnrissig sind jene, die lebensgefährliche Pyros umherschießen oder Plakate wie in Hamburg aufhängen: „Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch durch die Stadt“.

Im Abseits des Rasensports sind natürlich viel zu finden, denn da wo die Massen zu finden sind, da müssen linke Strategen und Agitatoren doch für die richtige Linie sorgen. Das Volk will gelenkt werden. Fußballergebnisse sind den Linken auch nicht so wichtig, genau wie Wahlergebnisse. Hauptsache, man ist an der Macht, auch an der Deutungsmacht, auch wenn das zu den nächsten Widersprüchen führt. Das letzte Wort dem Sozi Karl Lauterbach, der nach dem erneuten Terror des Islams gegen den freien Westen, erneut in Frankreich, das geistige Kalauer-Level führender PC-Genossen öffentlich demonstriert. Lachhaft, lächerlich, links….

„Schade dass Frankreich heute Abend verloren hat. Am einem so traurigen Tag hätte der Sieg ein wenig Trost spenden können.“ 11:29 nachm. – 23 März 18 @Karl_Lauterbach (SPD)

Anzeige