Kandel und die Medien. Oder wie aus dem Marsch der Aufrechten ein Aufmarsch der Rechten wird

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Fake-News (Foto: Collage)

Irgendwie tun mir die linken Journalisten fast schon leid. Eingezwängt zwischen einer Ideologie, die ihre Hirne auf Erbsengröße schrumpfen lässt und einer Auftraggeberin, nämlich Kanzlerin Merkel, die ihnen den kläglichen Rest des Verstandes raubt, sind sie nicht mehr in der Lage, die Realität zu erkennen, Fakten zu akzeptieren und die Wahrheit hinzunehmen. Stattdessen ziehen sie sich in ihr rotlackiertes Schneckenhaus zurück, jaulen, jammern und spucken von dort aus Gift und Galle.

Dermaßen von dem wirklichen Leben abgehängt und geistig verkümmert, verdrehen sie die Tatsachen, behaupten zum Beispiel allen Ernstes Mord und Totschlag wären bunt und multikulti, Vergewaltigungen gehören zur Toleranz und tragbare Leichentücher wären Zeichen der Weltoffenheit.

Traurig aber wahr und sie wissen es selber: Sie haben keinerlei Argumente, sie können deshalb nur noch brüllen und prügeln – verbal, mit dem linksgeschürten Springerstiefel oder mit vergifteter Feder.

Dieses journalistische Krankheitsbild macht sich aktuell am besten an „Kandel“ fest. Einem Ort, der gleichermaßen für die grausamen Folgen der merkelschen Einwanderungspolitik und dem immer stärker werdenden Widerstand gegen diese unverantwortliche, menschenverachtende Politik steht.

Hier einige aktuelle Beispiele dieser asozialistischen Reaktion auf die Ereignisse, die dieser Tage die Republik bewegt:

Zeit

Jetzt wehrt sich Kandel

Nachdem hier ein junger Afghane ein Mädchen erstochen hatte, ist Kandel zum Aufmarschort von Flüchtlingsgegnern geworden. Das hat den Ort gelähmt, bis heute.

Heute werden sie wieder kommen. Sie werden aus den Bussen und Autos steigen und in den Ortskern von Kandel laufen. An den vielen kleinen Fachwerkhäusern vorbei, an den Restaurants und an der spätgotischen rot-weißen Sankt Georgskirche. Sie werden Plakate tragen, auf denen „Multikultiwahn“ steht und sie werden rufen: „Kandel ist überall!“ Von den Kandelern wird fast niemand dabei sein. Einige werden wohlwollend am Rand stehen. Aber mehr Kandeler werden die Gardinen zuziehen. Oder in den Wald gehen. So war es bisher immer: Wenn die Flüchtlingsgegner nach Kandel kommen, geht Kandel auf Distanz.

Seitdem im Dezember 2017 ein 15-jähriges Mädchen von ihrem Exfreund in einem Drogeriemarkt in Kandel erstochen wurde, ist der Ort in der südlichen Pfalz ein anderer. Kurz nach der Tat wurde bekannt, dass der mutmaßliche Täter ein vermeintlich minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan ist. Sofort wurde Kandel bundesweit zu einer weiteren Chiffre für Gewalt durch Flüchtlinge. Es folgten Debatten über Abschiebungen nach Afghanistan und darüber, ob man das Alter von Geflüchteten medizinisch bestimmen sollte. Denn der mutmaßliche Täter in Kandel war offenbar nicht minderjährig, wie er es angegeben hatte.

Dann begannen die Demonstrationen. An vier Tagen liefen sie schon durch Kandel, oft gleich mehrere Gruppen parallel. Die Zahl der Teilnehmer stieg und stieg. Für die Rechten bietet sich durch die Tat in Kandel die Gelegenheit, ihre Positionen endlich nach Westdeutschland zu tragen. Sie wollen in Kandel Fuß fassen, wie es ihnen in vielen ostdeutschen Städten längst gelungen ist. Aber will Kandel das auch?…

Wichtig für den Zeit-Leser sind zwei Begriffe, die – so ganz nebenbei – hier einfließen: Aufmarsch und Rechte. Damit alle mal gleich Bescheid wissen.

Mit den besorgten Müttern, die diese Demo organisiert haben, spricht die „Zeit“ selbstverständlich nicht. So viel Journalismus geht heutzutage gar nicht mehr.

Bild

MALU DREYER BEI RECHTER DEMO IN KANDEL: „Die sind laut, aber wir sind mehr”

Nach dem Mord an Schülerin Mia V. (15) Ende Dezember 2017 machen rechtsextreme Gruppen aus ganz Deutschland immer wieder Stimmung gegen die Flüchtlinge in der 8 466-Einwohner-Gemeinde.

Typisch Bild-Redakteure, typisch Malu Dreyer – zum dumm, um bis drei zählen zu können. Denn laut waren Malus Schlägertrupps von der Antifa, aber mehr waren auf jeden Fall die Teilnehmer der Demo „Kandel ist überall“. Kann man noch deutlicher zeigen, wie sehr sich Politik und Medien von den Bürgern entfernt haben?

FAZ

Seit dem Tod eines 15 Jahre alten Mädchens durch einen afghanischen Flüchtling kommt die pfälzische Stadt nicht zur Ruhe. Nun trifft ein Bündnis für Toleranz auf eine AfD-Kundgebung…

…Die Landesregierung stehe an der Seite der Bürger, die für ein weltoffenes, liberales und gewaltfreies Miteinander eintreten, sagte Dreyer bei der Protestkundgebung. „In unserem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen oder Weltanschauungen friedlich und tolerant zusammen. So soll es auch in Zukunft bleiben.“ Fremdenhass und rechtsextremes Gedankengut hätten keinen Platz in Deutschland. „Gegenüber Gewalt und Hass gibt es eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber allen Menschen, egal woher sie kommen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Die Kirchen erklärten sich mit ihrer Teilnahme an der Gegendemonstration solidarisch mit den Einwohnern Kandels angesichts der Bedrohung der Stadt durch demokratiefeindliche Kräfte, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Landeskirche und Bistum. Wenn das Leid von Menschen instrumentalisiert werde, um politischen Profit daraus zu schlagen, werde eine Grenze überschritten. Dann gehe es nicht mehr um gute Lösungen für die Menschen, sondern um die Spaltung der Gesellschaft und die Profilierung auf Kosten anderer…

Angesichts der täglichen Horrormeldungen über Migrantengewalt von einem „gewaltfreien Miteinander“ zu faseln, ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Für die „FAZ“ war allerdings nur wichtig, als der Demo eine „AfD-Kundgebung“ zu zimmern, obwohl das natürlich unter Fake-News“ abgehakt werden kann, denn die Demo wurde von der AfD gar nicht angemeldet. Außerdem weiß die FAZ genau, wer hier die Gesellschaft gespaltet hat. Das waren mit Sicherheit nicht die besorgten Bürger, das waren und sind die Linken, die die Gesellschaft in Gut und Böse aufgeteilt haben, weil sie Kritik und Widerstand nicht ertragen können.

Das waren jetzt nur drei Beispiele von vielen, aber für heute reicht das. Schließlich will man sich ja nicht den ganzen Tag verderben.

 

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