Ungarn warnt vor „Weltregierung“

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Ein Tänzchen gegen die EU-Faschisten Foto: Durch Angyalosi Beata/Shutterstock

Wie Breitbart London meldet, warnte der Sprecher der ungarischen Nationalversammlung, László Kövér, in einer Rede davor, daß sowohl ethnische Minderheiten als auch ethnische Mehrheiten vor ein- und derselben Bedrohung stehen: Der Möglichkeit einer Weltregierung.

Anläßlich einer Konferenz am Montag erklärte das Gründungsmitglied von Victor Orbáns konservativer Fidesz-Partei, neue Technologien und Regierungsideologien zielten darauf ab, Gesellschaften ohne eigene Identität zu erschaffen.

Unter Verwendung des Begriffs „potentielle Kolonialisten“ bezog sich Kövèr auf Befürworter einer Weltregierung und sagte: „Sie wollen Leute ihrer religiösen, nationalen, familiären und sogar sexuellen Identität berauben, damit sie nicht länger dazu in der Lage sein sollen, ihre eigenen Interessen zu erkennen, sie auszudrücken oder ihre Durchsetzung voranzutreiben“.

Ungarn kämpft an vorderster Front gegen die Erosion des Nationalstaats und für konservative Werte. Premierminister Victor Orbán gelobte letzten Monat erneut, Ungarn an erste Stelle zu setzen und gegen diejenigen in der EU anzukämpfen, welche „die christliche Identität Ungarns und Europas ändern wollen“.

Die ungarische Zurückweisung „antichristlicher, internationalistischer Kräfte“ sei der Erfahrung von jahrzehntelanger Unterdrückung durch kommunistische Herrschaft geschuldet.

Der Schutz gegen Angriffe auf Glauben und Familie wird getragen von verschiedenen Ebenen der Fidesz-Regierung, die sich letzten Dezember mit Repräsentanten der Slowakei, Tschechiens und Polens anläßlich eines Treffens von Vertretern der Visegrád-Staaten zur Familienpolitik darauf geeinigt hatten, sämtliche Genderprogramme zurückzuweisen und stattdessen die Realität des biologischen Geschlechts zu bekräftigen.

Die Delegierten verpfändeten ihr Wort dafür, traditionelle Werte zu erhalten, indem sie das Leben als solches schützen, die traditionelle Ehe für Mann und Frau reservieren – und die Familie als Keimzelle der Gesellschaft und Basis einer nachhaltigen Zukunft erhalten wollen.

Für ihre Bemühungen erhielten die konservativen, nationalstaatlichen Regierungen Ungarns und Polens, nicht zuletzt auch wegen ihrer ablehnenden Haltung einer Massenimmigration gegenüber, eine rekordverdächtige öffentliche Unterstützung ihrer Völker.

Victor Orbán ist erbitterter Gegner des EU-Plans einer gesteuerten Massenimigration aus der Dritten Welt und ist davon überzeugt, daß die Kampagne für die Öffnung der Grenzen auf den Milliardär George Soros und seine Open-Society-Foundation zurückgeht. Es bestehen kaum Zweifel, daß Victor Orbán die anstehenden Wahlen in Ungarn am 8. April für sich entscheiden – und damit seine dritte Amtszeit als ungarischer Premier antreten wird.

Letzte Woche nahmen zehntausende Ungarn an einem Friedensmarsch teil, um ihre Unterstützung für Orbán und seine Regierung zu zeigen. Die Organisatoren, welche den Marsch anführten, trugen Transparente mit den Aufschriften „Heimat über alles“ und „Ungarn beschützt Europa“ – ein Hinweis auf die ungarische Südgrenze mit ihrem Zaun, die den Zustrom illegaler Migranten aus Serbien aufhält. (ME)

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