Soros-NGO Hope Not Hate fordert „Bücherverbrennungen“

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ -Heinrich Heine

Der Kampf um die Meinungsfreiheit in UK geht weiter: Nachdem der YouTuber Count Dankula wegen eines humoristischen Videos zu einer Haftstrafte verurteilt wurde, hat Hope Not Hate eine Liste von Büchern veröffentlicht, die sie gerne aus dem Verkehr ziehen würden und dafür einen Shitstorm geerntet.

von Collin McMahon

„Schließ dich unserer Kampagne gegen (Buchhändler) Waterstones, W.H. Smith, Amazon und Foyles an, die rassistische und Nazi-Bücher im Internet verkaufen“, schrieb die Soros-geförderte NGO Hope Not Hate am 19.3. auf Twitter. Die Liste der unerwünschten Bücher umfasste antisemitische Verschwörungsliteratur wie die gefälschten „Protokolle der Weisen von Zion“, Holocaust-Leugner wie David Irving und Richard Verralls „Did Six Million Really Die?“, aber auch Science-Fiction Bücher wie der Klassiker der U.S.-Rechtsextremen „The Turner Diaries“, das „im Besitz des Oklahoma-Bombers Timothy McVeigh gefunden wurde,“ so Hope Not Hate. Auch die Werke des Chefideologen der Identitären Bewegung Alain de Benoist finden sich auf der Liste.

Die Reaktionen auf die Bücherverbannungs-Kampagne waren jedoch verheerend: „Ja, die Nazis waren üble Kerle. Ja, ihre Ideologie ist verurteilenswert. Ja, ihre Bücher sind verabscheuungswürdig. Aber before ihr euch ihrer Mittel bedient und eine moderne Version der Bücherverbrennung veranstaltet, warum schreibt ihr nicht selber ein Buch und erklärt uns warum sie Unrecht haben? Nur so ein Gedanke“, schrieb Alexus Prime auf Twitter.

Der ursprüngliche Post von Hope Not Hate erhielt bisher nur 109 „Gefällt mir“ Klicks, die Kritiker jedoch bis zu tausend. „Wenn ich so einen Müll lese schäme ich mich, dass ich in den 80ern für die Linke gekämpft habe. Wenn ich gewusst hätte, dass ihr genauso schlimm oder schlimmer sein würdet als das was wir bekämpfen wollten, hätte ich es mir gespart. Ihr seid eine Schande“, schrieb GobshiteArmy666 und erhielt 329 „Gefällt mir“ Klicks.

Sprecher für die Buchketten sagten dem Guardian, dass die Kampagne auf einer Fehlannahme beruhe, da diese Bücher bei ihnen eh nicht im Sortiment seien, sondern nur einer automatisierten Online-Liste aller verfügbaren Bücher entstammten. Der Geschäftsführer der Kette Waterhouse James Daunt sagte dem Guardian, „Wenn wir diese Bücher im Regal hätten, würde ich sie sofort entfernen lassen und mich entschuldigen. Unsere Webseite ist jedoch nur eine Liste aller gesetzlich erschienenen und verfügbaren Buchtitel. Unsere Firma übt keine Zensur aus, was diese Liste angeht, außer eventuell anstößige selbstpublizierte Bücher zu entfernen.“

 

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