Doch keine Heimat mit der CDU

Foto: Screenshot/Youtube
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In Deutschland gibt es hier und da noch Künstler, die haben keinen Problem mit dem Begriff „Heimat. Heino ist ist zum Beispiel so einer. Der hat sogar mal Heimatlieder gesungen. Das aber wiederum geht der CDU, die ja sogar dem Bettvorleger der Kanzlerin ein Heimatministerium geschenkt hat, mächtig auf den Zeiger. „RP-Online“ vermeldet:

Es war ein heikles Geschenk, das der Volksmusiker Heino am Wochenende der NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) überreichte. Am Rande eines Heimatkongresses in Münster drückte der 79-jährige Sänger mit dem markanten Hell-Dunkel-Kontrast zwischen Haupthaar und Sonnenbrille der Ministerin ein paar Schallplatten in die Hand. Darunter eine, die man problematisch finden kann: Das Album „Die schönsten Deutschen Heimat- und Vaterlandslieder“, das Heino 1981 veröffentlicht hat…

Oha, das klingt verdammt deutsch und die Presse hat natürlich auch gleich was gefunden. „RP-Deutschland“ weiter:

Wie die „Westdeutsche Zeitung“ zuerst berichtete, enthält das Album Titel mit nationalistisch anmutendem Charakter. Unter anderem das Lied „Wenn Alle Untreu Werden“, das Max von Schenkendorf zwar schon 1814 verfasst hat, das aber später von der SS als das „Treuelied“ instrumentalisiert und in einem Liederbuch der SS verbreitet wurde. Keines der Lieder auf dem Album, das im Handel nicht mehr erhältlich ist, steht auf einem Index oder ist gar verboten. Heino hatte den Kongress als einer der von Scharrenbach angeworbenen „Heimatbotschafter“ besucht…

Nun hat Frau Scharrenbach Probleme mit dem Geschenk und distanziert sich davon. So viel zum Thema CDU und Heimat.

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