So geht Hetze

(Bild: LeBonyt; CC BY-SA 4.0)
Katharina Fegebank (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) (Bild: LeBonyt; CC BY-SA 4.0)

„Und das sind stramm Rechte, die dort aufrufen. Das sind keine Rechtspopulisten, das sind echte Nazis und da müssen wir hingucken und wachsam sein als Gesellschaft!“. Die kommissarische Erste Bürgermeisterin der Hansestadt Hamburg, die Grüne Katharina Fegebank, darf auf dem öffentlich-rechtlichen Sender NDR nach Herzenslust gegen die Initiatoren wie auch die Teilnehmer der „Anti-Merkel-Demos“ hetzen. 

Katharina Fegebank. So der Name der 41-jährigen Grünen – seit 14. März 2018 kommissarische Erste Bürgermeisterin, da der rote Genosse Olaf Scholz als Finanzminister und Vizekanzler nach Berlin gewechselt ist – sowie Senatorin und Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung im Hamburger Senat. Fegebank darf ihre Hassrede gegen andersdenkende Bürger freien Lauf lassen. Diese Bühne für ihre – es wird schwer ein anders Wort als „Hetze“ für ihr Gesagte zu finden – wird der Grünen beim öffentlich-rechtlichen NDR geboten

Einige Teilnehmer, auch die Aufrufer der Demonstration stehen vom Verfassungsschutz unter Beobachtung.  Wichtig ist es jetzt, starke zivilgesellschaftliche Signale zu senden und möglicht alle hinzugehen und zu sagen: Ihr macht uns unsere Gesellschaft nicht kaputt und wir geben den Rechten keine Chance. Und das sind stramm Rechte, die dort aufrufen. Das sind keine Rechtspopulisten, das sind echte Nazis und da müssen wir hingucken und wachsam sein als Gesellschaft“.

Der NDR macht im Kommentarbereich seines Facebookauftritts klar, auf wessen Seite das öffentlich-rechtliche Hamburg Journal sich verortet:

(Screenshot 20.03.2018)
Kommentarbereich NDR 90,3 Hamburg Journal (Screenshot 20.03.2018)
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