„Gedankenverbrechen“: Polizei in London macht sich lächerlich

Foto: Durch ESB Professional/Shutterstock
London, Welthauptstadt des Gedankenverbrechens (Foto: Durch ESB Professional/ Shutterstock

London Die Metropolitan Police von London (MET) hat einen ihrer öffentlichen Hinweise korrigiert, nachdem sie dafür in den Sozialen Medien der Lächerlichkeit preisgegeben worden war, wie Breitbart London meldet. Ursprünglich hatte die MET mitgeteilt, daß Personen angeklagt werden können, die nichts Illegales getan haben, wenn ihre Gründe für das, was sie getan haben, von Dritten als „illegaler Haß“ aufgefasst werden.

Der Rechtsanwalt Matthew Scott korrigierte die Darstellung des Sachverhalts durch die MET und twitterte, die MET impliziere bei ihrer Darstellung, daß jemand mit zwei Klagen konfrontiert werden könne, nämlich einer für das Vergehen und einer zweiten für die Motive hinter dem Vergehen. Das sei nicht wahr. Scott beschuldigte die MET, Kauderwelsch zu verbreiten. Eine miserabel betriebene Webseite führe die Öffentlichkeit in die Irre und beschädige das Ansehen der Metropolitan Police.

Verwirrung herrscht dennoch. Der Strafverfolungsdienst der Krone, CPS, hatte letztes Jahr tatsächlich bestätigt, daß ein „Hassverbrechen“ lediglich als solches aufgefasst werden müsse, um ohne jeden weiteren Beweis auch als solches behandelt zu werden.

Der Mißgriff der Metropolitan Police bei der Definition eines „Hassverbrechens“ folgt einer erfolgreichen Klage gegen die MET von Anfang des Monats. Die MET wurde dabei verurteilt, 2.750 britische Pfund an einen Mann zu überweisen, den sie auf Twitter erst falsch beschuldigt hatte, um als nächstes auch noch seine Familie zu belästigen. Über den offiziellen Twitter-Account der Metropolitan Police waren ihm „unterschwellige Homophobie, Rassismus und generelle Bosheit“ angelastet worden. (ME)

 

Anzeige