Das Dritte Reich lässt grüßen: Akif Pirincci von Richter Gnadenlos „zerquetscht“

(Bild: Akif Pirincci)
Akif Pirincci (Bild: Akif Pirincci)

Zur Meinungsfreiheit gehört selbstverständlich auch die freie Wahl der Worte und der Schreibstil – das sollte besonders für Dichter gelten.

Aber nicht in Deutschland, nicht in einem Land, dass von linken Neo-Nazis beherrscht wird, die gerne auch die Justiz missbrauchen, um den politischen Gegner mundtot zu machen.

Die Berichterstattung vom „Express“ über einen Gerichtstermin liest sich dann auch so, als ob der „Stürmer“ jemanden in den Saal geschickt hat:

Vom Glanz eines erfolgreichen Katzen-Krimi-Autors („Felidae“) ist längst nichts mehr übrig. Stattdessen saß Akif Pirincci (58) am Dienstag eingefallen und mit hängenden Schultern im Landgericht vor Richter Josef Janßen..

Das ist pure Meinung und hat mit einer neutralen Berichterstattung nichts mehr zu tun. Aber „Hasspredigerin“ Iris Klingelhöfer legt noch ne Schippe drauf:

Pirincci hatte gegen seine Verurteilung wegen Volksverhetzung und Beleidigung Berufung eingelegt – und fand in Janßen den perfekten Gegenspieler!

Gegenspieler gibt es vielleicht beim Tennis, wenn beide Spieler unter den gleichen Bedinungen antreten. Bei einem Richter und einem Angeklagten aber von „Gegenspielern“ zu schreiben, deutet daraufhin, dass die Autorin von Gerechtigkeit keine Ahnung hat.

Aber jetzt wird’s so richtig übel:

Akif Pirincci hatte im Januar 2016,  kurz nach der Kölner Silvesternacht, auf seiner Internetseite eine rechtsradikale Hetzschrift mit dem Titel „Freigabe des Fickviehs“ veröffentlicht. Zudem hatte er auf Facebook eine Sexualforscherin unter anderem als „sexbesessene Zwangsjacken-Kandidatin“ bezeichnet, die ihre Professur „offenkundig in einem arabischen Puff erlangt“ habe (hier mehr lesen).

Was daran rechtsradikal sein soll, bleibt für den Leser ein Rätsel, aber Hauptsache, man hat das Torschlagargument mal in die Runde geworfen, hilft ja immer, wenn man keine Argumente hat.

Und weiter in der linksradikalen Hetzschrift, die sich natürlich auf die Seite des Richters stellt:

Jetzt der Berufungsprozess. Warum er keine sachliche Diskussion führen könne, wollte Richter Josef Janßen gleich zu Beginn von Pirincci wissen. Warum müsse er immer unter die Gürtellinie gehen? „Das ist eine ganz üble Masche!“, wetterte der Richter.  Die Strafe allein für die Beleidigung der Sexualforscherin sei viel zu wenig, legte er nach. „Das ist nix für das, was Sie gesagt haben!“ Er riet dem 58-Jährigen, kleine Brötchen zu backen…

Und das soll sachlich sein? Selten so gelacht. Aber jetzt kommt’s:

 Als Pirincci mit Richter Janßen auch noch eine Diskussion über  Meinungsfreiheit und den Begriff Beleidigung  beginnen wollte, schnitt der ihm das Wort ab: „Wir machen hier keinen Unterricht, was was ist!“…

Aber genau darum geht es, auch wenn es der Autorin nicht aufgefallen ist. Es geht hier NUR um Meinungsfreiheit und darum, dass sich hier mittlerweile jeder wegen irgendetwas beleidigt fühlt, ganz besonders die ständig Beleidigten.

Hier wurde ein Exempel statuiert, mehr, oder besser weniger nicht.

 

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