Ungeheuerlich! Diskriminierung im R2G-Berlin

(Symbolbild: pxhere.com)
Roma-Jungen: (Symbolbild: pxhere.com)

Man kann es kaum glauben. Die grün-linken Heilsbringer in Berlin konnten die Diskriminierung immer noch nicht rückstandslos beseitigen. Denn im Abgeordnetenhaus wurde über eine bessere Integration der Sinti und Roma debattiert. Die Vertreter dieser Gruppe berichteten von anhaltender Diskriminierung und Benachteiligungen. Nun fragt sich jeder, wie diese Diskriminierung denn aussieht.

 Von Nils Kröger

(…) Vor allem müsse die Mitsprache der Sinti- und Roma-Gemeinden besser gefördert werden, so die Forderung. Denn an Hilfsangeboten mangele es nicht, an der Möglichkeit, sie richtig zu nutzen, häufig aber schon. (…) So fehle zum Beispiel Personal für juristische Auseinandersetzungen mit Behörden, bei denen sich Roma oft diskriminiert fühlen. Auch die Kommunikation mit Ämtern sei oft schwierig, weil Formulare beispielsweise nur auf Deutsch ausgestellt werden oder in den Behörden Übersetzer für Rumänisch und Bulgarisch fehlten.

 Schockierend! Diese GEFÜHLTE Diskriminierung macht einen sprachlos und dann diese herzlosen Behörden auch noch. Halten sich doch glatt an § 23 VwVfG (Amtssprache ist deutsch). Die Anwendung und Einhaltung von deutschen Gesetzen ist doch so „old school“ bzw. „out“. Spätestens seit September 2015 wird doch nach dem Motto regiert: „Alles kann, nichts muss.“ Aber ein möglicher „Lösungsansatz“ ist bereits in Planung.

 (…) Bei der Job- und Wohnungssuche hätten Sinti und Roma oft kaum eine Chance, weil sie von vornherein als Problemfälle behandelt würden. Die Organisation Amaro Foro forderte, dass nachgewiesene Diskriminierung von Roma durch Berliner Behörden auch sanktioniert wird – was derzeit nicht der Fall sei. (…)

 Diskriminierungen erleiden anscheinend immer nur gewisse Minderheiten. Denn arme Rentner, alleinerziehende Mütter/ Väter, ALG 2-Empfänger oder die geschröpfte Mittelschicht kennen Diskriminierungen nur aus den Nachrichten. Wie weist man denn Diskriminierung nach? Müssen die Angestellten jetzt jedes Gespräch audiovisuell aufzeichnen oder Anti-Diskriminierungsformulare unterschreiben? Anschließend wird im Beitrag noch auf den 2013 verabschiedeten Aktionsplan für Sinti und Roma verwiesen. Eine Lektüre dieses Papiers ist sehr aufschlussreich. Dies wirft allerdings die Frage auf, warum andere Bevölkerungsgruppen diese Vorzugsbehandlung nicht erfahren? Somit bekämpft man also Diskriminierung mit Diskriminierung. Die Logik ist grandios.

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