Curio gegen Merkel – mehr als das Duell der Physiker

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Mit seiner fulminanten Rede im Deutschen Bundestag am 16. März 2018 ist der AfD-Abgeordnete Gottfried Curio zum entschiedensten Gegenspieler für Bundeskanzlerin Angela Merkel geworden. Curios Rede in der Debatte über den Antrag der AfD zum Schutz der deutschen Grenzen kann schon jetzt als ein Höhepunkt der parlamentarischen Auseinandersetzungen in der Geschichte des Bundestages seit 1949 gelten. In nur fünf Minuten hat der gebürtige Berliner so umfassend wie mitreißend mit der verheerenden Politik der Grenzöffnung und der für diese verantwortlichen Kanzlerin abgerechnet. Curios Bezeichnung „Kanzlerin der Ausländer“ wird von nun an die Eidbrüchige auch noch nach ihrem Abgang von der politischen Bühne verfolgen.

Von Wolfgang Hübner

Viele Menschen, die inzwischen diese Rede in den sozialen Netzwerken sehen und hören konnten, werde sich gefragt haben bzw. immer noch wissen wollen: Wer ist eigentlich dieser sichtlich uneitle Mann mit den schütteren Haaren, der mit seiner historischen Rede am tiefsten und kompromisslosesten die offene Wunde der deutschen Politik und deren Verursacher benannt hat? Wer sich die Vita von Curio anschaut, wird schnell erkennen, dass ihn zumindest ein nicht unwesentliches Merkmal mit der „Kanzlerin der Ausländer“ verbindet: Auch der sechs Jahre jüngere Curio ist promovierter Physiker.

Im Gegensatz zu Merkel kann er allerdings eine beeindruckende wissenschaftliche Laufbahn, vor allem im Fachgebiet theoretische Elementarteilchenphysik, sowie die Qualifikation (Habitilation) für eine Professur vorweisen. Als Forscher war Curio bereits an der amerikanischen Eliteuniversität in Princeton tätig, eine besondere Auszeichnung. Dazu hat der AfD-Bundestagsabgeordnete,, der nach dem Abitur Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes war, auch noch ein Studium der Musik (Komposition, Kirchenmusik) an der Hochschule für Künste in Berlin abgeschlossen.

Kurzum: Gottfried Curio ist ein Hochbegabter, dem intellektuell im Bundestag kaum jemand gewachsen ist, schon gar nicht aus den Reihen von SPD, Linken und Grünen mit all ihren Studienabbrechern und berufslosen Schmalspurakademikern. Doch gerade aus diesen Fraktionen kommen die wüstesten Beschimpfungen gegen Curio, weil er mit geradezu mathematischer Präzision die unfassbaren Zustände in Deutschland beim Namen nennt.

Schon in seiner vorhergehenden Tätigkeit als integrationspolitischer Sprecher der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus war Curio von linker Seite scharfen Angriffen ausgesetzt. Dort sagte ein SPD-Vertreter, dessen unbedeutender Namen hier besser nicht genannt werde soll, an ihn gerichtet: „Herr Kollege, Sie sind eine Schande für dieses Haus und haben nicht alle Latten am Zaun.“

Glücklicher Weise sahen das die AfD-Mitglieder in Berlin ganz anders, als sie Curio für den Bundestag nominierten. Dort ist er nun mit wenigen, aber stets ausgefeilten und eindrucksvollen Reden zu einem politischen Star geworden. Curios überragende Intelligenz sowie das gerechtfertigte Selbstbewusstsein eines Gelehrten, der seinen Patriotismus nicht dem Zeitgeist geopfert hat, sondern ganz im Gegenteil diesen Patriotismus lebt und bekennt, sind nicht nur ein Glücksfall für die AfD, sondern für Deutschland und alle, die Deutsche bleiben wollen.

Für die aus einem linksprotestantischen Pfarrhaus stammende „Kanzlerin der Ausländer“, die Curio am Ende seiner Rede auf der Anklagebank statt der Regierungsbank sehen will, ist der Physikerkollege und evangelische Kirchenmusiker allerdings ein besonders schmerzhafter Stachel im verdorbenen Fleisch ihrer antinationalen, volksfeindlichen Politik. Und es spricht viel dafür, dass Gottfried Curio statt Angela Merkel die Zukunft verkörpert. Das wäre ohne jeden Zweifel ein Segen für dieses politisch und gesellschaftlich so gefährlich in Verwirrung geratene Land.

Es sagt alles über den wahren Zustand der deutschen „Qualitätsmedien“ aus, dass nicht bereits nach den ersten Aufsehen und Aufhören erregenden Redeauftritten von Curio Berichte über die doch hochinteressante Persönlichkeit dieses AfD-Politikers erschienen sind. Meines Wissens hat sich das bislang noch nicht geändert. Doch wie anders war das nach dem Hassausbruch des grünen Schreihalses und Schummlers Özdemir, dem geradezu überschwängliche Oden der Bewunderung für seine wüste AfD-Beschimpfung im Bundestag gewidmet wurden. An solchen Beispielen wird freilich deutlich, wie „frei“ und „unabhängig“ die Medien im Reich der „Kanzlerin des Auslands“ tatsächlich sind. Auch dafür sei Gottfried Curio ausdrücklich Dank gesagt.

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