Protest gegen Pegida in München: Die Irren wollen Ärzte sein

Dieses Plakat ist die Antwort von Pegida (Foto: PEGIDA)

Heute um 15 h am Marienplatz kommt PEGIDA Dresden nach München. Ein „breites Bündnis“ will dagegen demonstrieren, inklusive dem 2. Bürgermeister Josef Schmid (CSU). Es ist immer ein bedenkliches Zeichen für den Geisteszustand der Betroffenen, wenn Patienten zu der Überzeugung kommen, sie seien „Ärzte“, schreibt der Veranstalter

MICHAEL STÜRZENBERGER auf PI-NEWS:

In diesem Fall hat sich in München die versammelte erste Garde der Realitätsverweigerer, Islamverharmloser, Bunt-Traumtänzer, Willkommens-Fanatiker, Flüchtlings-Fetischisten, Bahnhofs-Klatschpappen, Aluhut-Träger und Offene-Grenzen-Jubler zusammengetan, um Pegida den gesunden Menschenverstand beizubringen. Wenn es die Narren vom Aktionsbündnis „Bellevue di Monaco“ nicht absolut Ernst meinen würden, könnte man glatt von einer gelungenen Parodie sprechen.

Was Pegida seit nunmehr dreieinhalb Jahren fordert, sickert zumindest laut Lippenbekenntnissen einzelner etablierter Politik-Darsteller immer stärker in das Regierungsdenken ein. Der frischgebackene Deutsche Innenminister Seehofer versucht nun auch so langsam an die Realität heranzurobben, indem er seine in Bezug auf den Islam völlig ahnungslose Kanzlerin korrigiert.

Dabei ist er allerdings noch zu feige, zu erklären, warum diese faschistische Ideologie im Deckmantel einer „Religion“ NICHT zu Deutschland gehört und führt lediglich die christliche Prägung unseres Landes als Grund an. Damit springt Merkels Bettvorleger natürlich viel zu kurz. Sein Nachfolger als Bayerischer Ministerpräsident hatte noch 2012 bei der Nürnberger DITIB das Gegenteil bekundet, indem er den Islam als „Bestandteil Bayerns“ erklärte. Damals gab es noch keine Pegida und keine AfD, um diesen Islam-Kollaborateuren auf die Finger zu klopfen.

Das linke und linksextreme Lager ist immer noch von betonharten Dickschädel übersät, die sich hartnäckig weigern, die Realitäten zu erkennen. Manche dieser Blindgänger versuchen hierbei ihre Argumentationslosigkeit zu kompensieren, indem sie kiloweise mit Sprengstoff und Chemikalien herumhantieren, wie es jetzt in Thüringen aufflog. Bezeichnenderweise ist einer dieser linken „Aktivisten“ auch noch Mitglied des Bündnisses „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Diese linken Straßenterroristen verstecken sich häufig in Organisationen mit wohlklingenden Namen, um aus dem 100-Millionen-Euro-Topf des unsäglichen „Kampfes gegen Rechts“ gefüttert zu werden.

In München begnügen sich die Linksgestörten zunächst damit, sich als „Ärzte“ zu verkleiden und gemeinsam gegen die Realität anzusingen, wie die Süddeutsche Zeitung meldet:

Größer, bunter und fantasievoller wird jedenfalls der von Parteien, Gewerkschaften, Kultureinrichtungen und zahlreichen Initiativen getragene Protest gegen den rechten Umzug werden. Auf dem Max-Joseph-Platz werden von 13.30 Uhr an mehr als 35 Ensembles vom Münchner Kneipenchor über den Attac-Chor bis zum Kirchenchor von Sankt Hildegard in Pasing gegen Pegida ansingen. Auch „München ist bunt“ ist dabei. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird die Chorprobe um 13.30 Uhr eröffnen.

Dieses Aktionsbündnis scheint sich in einem linksideologisch völlig abgeschotteten Parallel-Universum zu leben, dokumentiert von der Jungen Welt:

»Die offene Gesellschaft zeigt erste Symptome eines pathologischen Befalls«, heißt es in einem weiteren Demonstrationsaufruf von »München ist bunt« und der Sozialgenossenschaft »Bellevue di Monaco«. »Wir lindern die historische Demenz und kurieren dumpfe Gefühle« – mit »gesundem Menschenverstand«. Dazu sollen sich Münchner als Ärzte verkleiden und die »anreisenden Herrschaften als bunter Ärztechor aus Münchnerinnen und Münchnern mit Blumen und Genesungswünschen begrüßen«. Auf dem Demonstrationsaufruf sind etwa fünf Dutzend prominente Münchner, vor allem Kulturschaffende und Stadträte, als Ärzte abgebildet. Die Aktion soll Pegida lächerlich machen.

Laut tz kommt neben dem Oberbürgermeister Reiter auch sein Vize Josef Schmid von der CSU, der entgegen der Tatsachen das Pegida-Original unverschämterweise verleumdet:

„Braune Rattenfänger haben in unserer Stadt und in unserem Land keinen Platz. Deswegen unterstütze ich die Aktion aus der Mitte der Münchner Stadtgesellschaft.“

Schmid wird am Samstag von mir zu hören bekommen, dass er ein absoluter Heuchler und Opportunist ist. Als ich noch in der CSU aktiv war, sagte er mir im Rahmen des Schwabinger Fischessens am 19.2.2010 vor Zeugen, dass der Koran ein „Handbuch zum Kriegführen“ sei. Er kennt also die Fakten, reiht sich aber trotzdem in die von oben verordnete Politik des Islam-Appeasements ein. Das ist eine üble Verantwortungslosigkeit, die auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen wird, die gemessert, vergewaltigt, beraubt, von LKWs überwalzt und anderswie von fanatischen Mohammedanern getötet wird.

Die Riege der städtischen Islam-Kollaborateure wird am Samstag auch noch mit der Dritten Bürgermeisterin komplettiert:

Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD) erklärt: „Ich werde zwar nicht im Kittel kommen, aber ich werde zu der Demo gehen. Ich möchte zeigen, dass solche Meinungen in München keinen Platz haben und eine große Zahl der Münchnerinnen und Münchner eine andere Auffassung haben.“

All diesen verwirrten Traumtänzern verabreichen wir am Samstag das hochdosierte Pegida-Medikament gegen ihre geistige Krankheit der sturen Realitätsverweigerung und faktenleugnenden politischen Korrektheit.

In den Medien wird derzeit spekuliert, was die Motive von Pegida Dresden sein könnten, ihre am längsten agierende Bürgerbewegung in der europäischen Geschichte wieder in München zu etablieren. Bekanntlich wurde nach dem hoffnungsvollen Start von Bagida im Januar 2015 das Projekt von der nicht-autorisierten Truppe „Pegida München e.V.“ Ende April 2015 gekapert. In der SZ ist zu lesen:

Der Pegida-Umzug am Samstag ist Importware. Dem Mitgründer der rechten Gruppierung und seinem Münchner Mitstreiter Stürzenberger ist es schon lange ein Dorn im Auge, dass der Begriff Pegida in München von Heinz Meyer gekapert wurde. Offiziell heißt es, man wehre sich dagegen, dass Pegida in München unter Meyer zu einem Treffpunkt Rechtsradikaler geworden sei. In Wirklichkeit dürfte es beim Ausflug von „Pegida Dresden“ nach München aber wohl um die Deutungshoheit im rechten Lager gehen.

Diese Kaperung durch Heinz Meyer ist nicht nur offiziell, sondern auch inoffiziell der Grund. Die tiefe innere Überzeugung, die politischen Richtlinien und nicht zuletzt auch der Ruf des Mutterschiffs Pegida Dresden wurden durch die braunen Umtriebe der Truppe um Heinz Meyer zutiefst beschädigt. Wer einen bekennenden Hitler-Verehrer und überzeugten National-Sozialisten wie Karl Richter als Redner und sogar Versammlungsleiter einsetzt, der auch noch in seiner totalitären Grundüberzeugung den Islamfaschisten Erdogan für seine diktatorischen und gesetzeswidrigen Willkürmaßnahmen lobt, hat nichts mehr mit der demokratischen Bewegung Pegida gemein.

Zudem hatte Meyer den verurteilten Nazi-Terroristen Karl-Heinz Statzberger als Redner engagiert, der wegen eines geplanten Sprengstoff-Anschlages auf das jüdische Zentrum in München vier Jahre und drei Monate im Gefängnis saß. Der Haupttäter Martin Wiese wurde damals zu sieben Jahren Haft verurteilt, und genau zu diesem Wiese soll Heinz Meyer Verbindungen haben oder gehabt haben, weswegen die Generalbundesanwaltschaft gegen ihn wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Meyer ist auch Gründungsmitglied der „Bayerischen Schießsportgruppe München e.V.“, deren Name verdächtig nach der Nazi-Truppe „Wehrsportgruppe Hoffmann“ klingt, die als terroristische Vereinigung im Januar 1980 verboten wurde. Gegen die Schießsportgruppe München wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Da verwundert es nicht, dass sich Meyer bei einer Kundgebung auch noch des NSU-Motivs Paulchen Panther bediente.

Man gab sich in den vergangenen Monaten nicht einmal mehr die Mühe, seine wahre Gesinnung zu verbergen. So äußerte auch Statzberger in einer Rede bei Pegida München e.V., dass nicht der Islam das Problem sei, sondern die vielen „kulturfremden“ Ausländer in Deutschland. Dies liegt ganz auf der Linie der damaligen National-Sozialisten, die den Islam als kriegerische Ideologie schätzten und einen Pakt mit ihm schlossen.

Mit diesem braunen Treiben unter dem Label von Pegida muss jetzt endgültig Schluss sein. Es gibt in München nur eine autorisierte Gruppe von Pegida Dresden, und das ist diejenige, die am Samstag auf dem Münchner Marienplatz auftritt. Extremistische national-sozialistische, international-sozialistische und natürlich auch islam-faschistische Demokratiefeinde sind dort absolut fehl am Platze.

All jene, die bei Hitlerfilmen – je nach Geschlecht – ein enges oder feuchtes Höschen bekommen, sollen ihre eigenen Kundgebungen veranstalten, sich aber von Pegida weit fernhalten. Am Samstag sind totalitär eingestellte Personen, die eine Diktatur errichten und ihre politischen Gegner ins Gefängnis werfen wollen, definitiv unerwünscht und haben mit Pegida nichts gemein. Wir stehen für einen demokratisch-parlamentarischen Diskurs, bei dem sich am Ende das bessere Argument und nicht die härtere Faust durchsetzt.

In diesem Sinne ist Pegida – das Original – in München in der Tradition der freiheitlichen 1848er-Demokratiebewegung eines Robert Blum, der Widerstandsgruppe Weiße Rose, die wir auch am 7.7.2012 in Stuttgart wiedergründeten und der Kämpfer gegen verbrecherische Diktatoren wie einem Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Alle demokratisch eingestellten Patrioten sind herzlich eingeladen, uns am Samstag um 15 Uhr auf dem Marienplatz und dem anschließenden Spaziergang durch die Altstadt zu begleiten. Es ist höchste Zeit, dass sich aus der Mitte der Gesellschaft und den rechtskonservativen Kräften dieses Landes ein kräftiger Widerstand auf der Straße etabliert, um dem brandgefährlichen Irrweg von Merkel & Co ein Ende zu setzen.

 PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben über 22 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.

 

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