Tommy Robinson interviewt Lord Pearson: „Ich befürchte Massenkrawalle“

Tommy Robinson und Lord Pearson vor Westminster Palace

Tommy Robinson, der jahrelang in UK als „rechtsextrem“ gebrandmarkt wurde, bekommt immer mehr Zuspruch. Am Donnerstag ist er von Lord Pearson von Rannoch ins britische Parlamentsgebäude eingeladen worden, um mit ihm über die Gefahren der Islamisierung zu sprechen.

Der ehemalige UKIP-Chef Lord Malcolm Pearson hatte am Dienstag im House of Lords einen Skandal provoziert, weil er gesagt hatte: „Wenn man den Aussagen der Polizei und des Kindsmissbrauchsermittlers glaubt, könnte es sich um Millionen von Mädchen handeln, Weiße und Sikhs, die von diesen muslimischen Vergewaltigungs-Gangs missbraucht wurden. Seit 2005 gab es nur 222 Verurteilungen deswegen. Erstens, wird unsere Regierung die Anführer der islamischen Gemeinde auffordern, dies zu verurteilen, und eine Fatwa dagegen auszusprechen? Und zweitens, wird die Regierung eine nationale Diskussion über den Islam anstoßen? Darf man überhaupt noch über den Islam sprechen, ohne eines Hassverbrechens beschuldigt zu werden?“ Die Frage wurde mit lauten Buhrufen quittiert.

In England ist wie in Deutschland die Meinungsfreiheit mittlerweile massiv bedroht. Die Anführer der rechten Partei Britain First Paul Golding und Jayda Fransen wurden wegen ihrer Meinungen diese Woche zu Haftstrafen verurteilt, alle Twitter- und Facebook-Konten von Britain First wurden gelöscht. Nach wenigen Tagen im Gefängnis wurde Paul Golding von Mitinsassen angegriffen und seine Nase gebrochen. Tommy Robinson wurde insgesamt fünf Mal ins Gefängnis gesteckt, wo muslimische Insassen mehrmals versucht haben, ihn zu ermorden.

Tommy Robinson hatte am Donnerstag außerdem versucht, am Speaker’s Corner im Londoner Hyde Park zu sprechen, der seit 300 Jahren für Meinungsfreiheit steht. Er wurde von der Polizei daran gehindert.

 

Robinson will am Sonntag 18.3. um 15 h am Speaker’s Corner die Rede vortragen, die Martin Sellner dort halten wollte (jouwatch berichtete). PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann will auch auftreten. Die Soros-gesponserte Hassgruppe Hope Not Hate hat dazu aufgerufen, die Veranstaltung zu verhindern, die Football Lads Alliance will den Auftritt vor der Antifa beschützen. „Sie denken, dass Sie Martin Sellner daran hindern können, seine Meinung zu sagen. Ich werde beweisen, dass sie das nicht können“, sagte Robinson.

Im Gespräch mit Robinson sagte Lord Pearson: „Ich thematisiere diese Angelegenheiten schon seit Jahren. Dafür wird mir gesagt, ich würde die Sicherheit des Parlamentsgebäudes gefährden, weil etwas passieren könnte, wenn man den Islam kritisiert. Der andere Vorwurf ist, das seien Hassverbrechen. Über das Christentum kann man sagen was man will, über die jungfräuliche Geburt, die Wunder und Auferstehung Jesu. Das stört niemanden, auch nicht die Bischöfe. Über die Götter der Hindus kann man auch alles Mögliche sagen. Aber sobald man den Islam erwähnt und zu fragen beginnt, ob Mohammed wirklich so ein friedlicher Zeitgenosse war, und sich die Geschichte des Islams anzugucken, dann ist plötzlich die Hölle los.“

Tommy Robinson fragte den Baron, was nötig sei, damit die Politik aufwache. „Ich befürchte, sie werden erst aufwachen, wenn es zu spät ist. Ich fürchte wir werden bald Massenkrawalle erleben. Das ist alles auf dem Rücken der weißen Arbeiterschicht ausgetragen worden, gegen die diskriminiert wird, beim Wohnen, bei Schulen, wenn ein bärtiger Mann mit dem Handy am Steuer telefonieren darf, ohne von der Polizei angehalten zu werden. Die ganz normalen Leute müssen das alles ausbaden. Wir Politiker erleben so etwas doch nicht. Wir sitzen in unserem goldenen Palast und es ist uns total egal. Ich sehe für die Zukunft wirklich schwarz, wenn wir nicht anfangen, ehrlich über den Islam zu reden.“

Robinson fragte Lord Pearson nach seiner Einschätzung der Rolle der Medien. „Ich habe mich viel mit der BBC im Zusammenhang mit dem Brexit beschäftigt. Ich habe angefragt, ob sie Sendungen gemacht haben, die sich mit den möglichen Vorteilen des Brexit auseinandersetzen. Aber so etwas gibt es nicht. Die BBC ist im Prinzip die TV-Version der linken Tageszeitung The Guardian. Die sind völlig hoffnungslos. Wir haben leider nicht so etwas wie Fox in den USA.“ Robinson: „Lustig, dass Sie das sagen, denn genau das ist mein Plan. Ich möchte so etwas für UK und Europa aufziehen, in den alternativen Medien.“

Robinson: „Wir erleben gerade einen Angriff auf die Meinungsfreiheit in den UK. Martin Sellner und Brittany Pettibone wollten nach England fliegen um eine Rede zu halten und mich zu interviewen. Sie wurden drei Tage lang inhaftiert und abgeschoben… Lauren Southern erhielt eine Einreisesperre in die UK aufgrund mittelalterlicher Blasphemie-Gesetze. Wo soll das hinführen?

Lord Pearson: „Das führt ganz offenbar in den Faschismus. (Die Beschränkung der Meinungsfreiheit) ist eines der Markenzeichen des Faschismus. Die Staatsanwaltschaft in Britannien hat sich selber im Kampf gegen ‚Hassverbrechen’ Befugnisse zugestanden, die ihr rechtmäßig nicht zustehen. Mein Kollege Lord Vincent wollte am 5. Dezember mehr dazu wissen, und die Regierung hat nur Ausflüchte geliefert. Ich bin also aufgestanden und habe gefragt, ob sie mir eindeutig sagen können, ob ein christlicher Geistlicher, der in einer Predigt sagt, dass das Christentum der einzige wahre Glaube ist, und dass Jesus Christus der einzige wahre Gott ist – ob die Regierungssprecherin (Baroness Vere of Norburton) mir garantieren kann, dass er nicht wegen Hassverbrechen verhaftet wird? Sie hat sich geweigert, die Frage zu beantworten.“

Robinson: „Unter den neuen Gesetzen gegen Hassverbrechen könnte man also dafür verhaftet werden, wenn sich jemand beleidigt fühlt?“

Lord Pearson: „Das was ich heute im Parlament gesagt habe, könnte auch unter Hassverbrechen fallen. Wenn ich im House of Lords spreche, bin ich geschützt, aber hier draußen könnte ich sehr wohl verhaftet werden. Aber das ist mir egal. Das würde ja nur beweisen, dass ich Recht habe! (lacht) … Wir haben es mit dem Islam mit einer extrem dynamischen, vitalen Kraft zu tun. Man muss sich nur eine Moschee am Freitag angucken, und zum Vergleich eine christliche Kirche am Sonntag. Das ist doch offensichtlich, dass sich da was zusammenbraut und auf uns zukommt, und das wird ein böses Erwachen geben, fürchte ich.“

Tommy Robinson interviewt Lord Pearson:

 

Tommy Robinson im Gespräch mit Sargon of Akkad:

 

Tommy Robinson im Gespräch mit Brittany Pettibone:

 

Lesen Sie außerdem:

UK-Einreiseskandal: Lauren Southern im EU-Parlament

„Terroristin“ Lauren Southern: „Jetzt spreche ich!“

UK-Skandal: Tommy Robinson und Lutz Bachmann Sonntag am Speaker’s Corner

London Has Fallen: Lauren Southern in Calais verhaftet

Jagd auf „Rechte“ erreicht nächstes Level: Sellner und Pettibone kommen frei

Martin Sellner in Großbritannien festgenommen

 

Mehr von Tommy Robinson auf Jouwatch:

Tommy Robinson von Linken angegriffen: „Das waren zu viele für mich“

„Ich töte Dich!“ Tommy Robinsons Antwort: Ein Faustschlag!

Tommy Robinson beim Frauenmarsch in Berlin: (Anti)-Faschisten kennen Mia und Maria nicht

Tommy Robinson in Cottbus: „Warum nennen Sie diese Leute rechtsextrem?“

Tommy Robinson besucht Terror-Moschee von Manchester: „Die Politiker haben uns verkauft!“

Tommy Robinson über den Londoner Terroranschlag: „Fuck political correctness. Das ist der Islam.“

Tommy Robinson: „Unsere Politiker haben den Arsch offen“

Tommy Robinson besucht Hassprediger: „Für wie blöd halten die uns eigentlich?“

Tommy Robinson fordert Gerechtigkeit for Chelsea – ein Vergewaltigungsopfer klagt an

Tommy Robinson darf nicht über Meinungsfreiheit sprechen

 

 

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.