GroKo will 209 neue Posten für Spitzenbeamte schaffen

Foto: Durch Phovoir/Shutterstock
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Berlin – Neues zum Thema „Die Blutsauger der Bürokratie vermehren sich“: Die GroKo will alleine in den Chefetagen der Ministerien 209 neue Posten schaffen. Das geht aus dem neuen Stellenplan der Bundesregierung hervor, über den die „Bild“ in ihrer Samstagausgabe berichtet. Besonders großzügig stellen „Heimatminister“ Horst Seehofer (CSU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ein.

Seehofer will alleine für „Heimatbezogene Innenpolitik“ 98 zusätzliche Posten schaffen. Scholz plant für sein „Vizekanzleramt“ im Finanzministerium, das er mit zahlreichen langjährigen Mitarbeitern der SPD-Zentrale besetzen möchte, 41 zusätzliche Stellen, die im Auswärtigen Amt – wo bisher der Vizekanzler „saß“ – nicht eingespart werden sollen. Stattdessen plant die Regierung, die zusätzlichen Stellen vorübergehend ausgerechnet bei der Inneren Sicherheit und beim Zoll einzusparen.

„Um die Arbeitsfähigkeit der neu konstituierten Bundesregierung sicherzustellen, ist es erforderlich, zusätzliche Planstellen und Stellen im laufenden Haushaltsvollzug einzubringen“, heißt es in dem Papier des Finanzministeriums. Die zusätzlichen Posten seien „unabweisbar“ und „auf andere Weise nicht zu befriedigen“. Neben Innenministerium und Finanzministerium erhält auch das Kanzleramt, vor allem für die neue Stelle der Digital-Staatssekretärin, 39 neue Posten.

Das Arbeitsministerium fordert 19 zusätzliche Stellen, das Verkehrsministerium zwei, das Entwicklungsministerium drei und das Umweltministerium eine. (Quelle: dts)

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