Deutsches Kinderhilfswerk will keine verstärkte Altersfeststellung bei UMFS

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Deutschen Kinderhilfswerk e.V. gegen allgemeine Altersfeststellung bei UMFs (Bild: Screenshots)

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKH), das sich mal wieder als wichtiger Bestandteil der geldgierigen Asyllobby präsentiert, sperrt sich mit einem eindeutigen „NEIN“ zum verstärkten Einsatz medizinischer Methoden zur Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF). Eine mehr als fahrlässige Position für diejenigen Kinder und Jugendliche, die schon länger hier leben.

Rund 50 Prozent der Migranten, die in Deutschland als „unbegleitete Minderjährige“ betreut werden, sind in Wahrheit älter als 18 Jahre. Im vergangenen Jahr berichtete das Bundesfamilienministeriums, dass zum Stichtag 8. November von den insgesamt 55.890 Migranten „in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit“ 24.116 sogenannte junge Volljährige gewesen seien.

Ein UMF kostet den Staat – sprich den Steuerzahler – um einiges mehr als ein volljähriger Asylant. Ein UMF benötigt eine finanzielle Unterstützung von 175 Euro am Tag, was sich zu einer monatlichen Belastung von 5250 Euro pro UMF summiert. 62.000 UMFs (Stand 01/2017) leben in Deutschland und kosten somit den Steuerzahler 325,5 Millionen Euro im Monat und 3,9 Milliarden Euro im Jahr.

DKHW:  „Wir sagen NEIN zu mehr Härte bei der Alterseinschätzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“

Trotzdem: Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKH) bleibt dabei: „Gemeinsam mit einem breiten Bündnis von 23 Verbänden und Organisationen sagen wir NEIN zu mehr Härte bei der Alterseinschätzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Vielmehr müssen derzeitige Regelungen nachgebessert werden, um den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Verfahren zur Alterseinschätzung zu stärken“.

In einer langatmigen, 11-seitigen Stellungnahme wird zudem behauptet, dass es keine Methode zur Bestimmung des Alters gebe und dass, medizinische Methoden, die keinem Heilzweck dienen, einen körperlichen Eingriff sowie eine Gesundheitsgefährdung darstellen“.

Dem DKH ist an dieser Stelle entgegen zuhalten: Das Fraunhofer-Institut hat im vergangenen Jahr einen mobilen Handscanner entwickelt, der mit Ultraschall arbeitet und bereits eingesetzt wird. Ironischerweise wird damit ebenfalls das Alter von Migranten festgestellt, mit dem Hintergrund, gegen Schlepper vorgehen zu können, die Minderjährige schmuggeln .Schäden durch Röntgenstrahlen sind jedenfalls nicht zu befürchten, ebenso wie es keine komplizierten Untersuchungen gibt (Jouwatch berichtete).  „In meinen Augen haben es in Deutschland einige Kinderärzte leider geschafft, das öffentliche Bild der Altersdiagnostik negativ zu prägen.“, so der Rechtsmediziner Andreas Schmeling von der Universitätsklinik Münster zum Thema medizinische Altersfeststellung.

Maria, Mia und die diejenigen, die schon länger hier leben

Des Weiteren, dem DKH zur Erinnerung: Maria Landenburgs 33-jähriger afghanischer Mörder behauptete minderjährig zu sein. Mia Valentins zirka 20-jähriger afghanischer Mörder gab an, 15 Jahre alt zu sein. Nur zwei schreckliche Beispiele dafür, wie verantwortungslos gehandelt wird, wenn trotz verlässlicher Methoden zur Altersfeststellung diese bei angeblich minderjährigen  „Schutzsuchenden“ nicht angewandt werden.

Die Gefahrenlage wird zudem von selbsternannten Flüchtlingshelfern verschärft, die in ihrem Multi-Kulti-Wahn aktiv junge hier lebende Mädchen mit angeblich minderjährigen „Flüchtlingen“ zusammenführen. Die Initiative „KandelAktiv“ ist nur ein Beispiel für dieses, schlussendlich tödliche Tun einiger „Berufener“.

Ebenso unbedarft schlagen Pädagogenverbände wie der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV), wie JouWatch berichtete, nach wie vor die Migrationswerbetrommel. Die finanzstarken, weit verzweigten Kreis- und Stadtjugendringe bringen nichtsahnende Jugendlich in staatlichen Schulen mit tatkräftiger Unterstützung der Schulleitung und unter angeordneter Anwesenheitspflicht in sogenannten Workshops mit nicht altersgeprüften UMFs zusammen. Dies oft ohne Wissen oder Absprache mit der Elternschaft. Warnende Stimmen gab es aber auch in diesen Kreisen frühzeitig. Bereit im Herbst 2015 hatte der  Lehrerverband von Sachsen-Anhalt (Philologenverband Sachsen-Anhalt)  dazu aufgefordert, junge Mädchen vor sexuellen „Abenteuer“ mit Männern mit muslimischem Migrationshintergrund zu warnen.

Zunehmendes Unverständnis

Die Aktion des DKHW scheint nicht ungeteilten Applaus zu bekommen. Neben einigen linkspolitischen „ichbinhier“- Aktivisten ist es vielen nicht mehr vermittelbar, weshalb – wie in einigen europäischen Nachbarländern bereits Usus – eine pauschale Altersfeststellung vom DKHW vehement abgelehnt und nur in ganz bestimmten Fällen die Zustimmung des Vereins bekommt.

Wegen mutmaßlich zu starkem Gegenwind teilt das DKHW e.V. mit:

Sooooo… aus gegebenem Anlass werden wir ab jetzt alle Kommentare löschen, unabhängig von Meinungen oder Inhalt. Wir akzeptieren Meinungsfreiheit, aber keine Hetze, Pauschalisierungen oder Verleumdungen. Wir setzen uns für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ein und machen keinen Unterschied zwischen Kindern mit deutschem Pass, und Kindern mit anderem oder ohne Pass. Für Fälle, wo berechtigte Zweifel da sind, sprechen wir uns für Altersfestellung aus. Dazu muss ein Verfahren entwickelt werden, welches kinderrechtlich konform geht und Sicherheit garantiert.“ (SB)

 

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