UK-Einreiseskandal: Lauren Southern im EU-Parlament

Der perfekte Sturm: Janice Atkinson, Nigel Farage und Lauren Southern in Straßburg

Die YouTuberin Lauren Southern hat gestern im EU-Parlament zu ihrer Einreisesperre nach UK gesprochen. Southern, ihre Kollegin Brittany Pettibone und Aktivist Martin Sellner waren ohne Anklage oder Beweise wegen „Rassismus“ inhaftiert und aus UK ausgewiesen worden.

von Collin McMahon

Lauren Southern wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden der ENF-Fraktion Janice Atkinson und Gerolf Annemans aus Belgien (Vlaams Belang) ins EU-Parlament eingeladen, die sie dort auch Ex-UKIP-Chef Nigel Farage vorstellte. Janice Atkinson hatte im Januar eine Konferenz im EU-Parlament über die Farmmorde in Südafrika abgehalten und ausdrücklich auf die Berichte von Lauren Southern verwiesen, was von den Mainstream-Medien totgeschwiegen wurde (Lesen Sie hier das jouwatch-Interview).

Während die britische und deutsche Presse den Skandal um Einreiseverbote für Konservative ebenfalls weitgehend totschweigt, mehren sich auf Twitter und Facebook die Stimmen wütender britischer Wähler, die einen Rücktritt der Innenministerin Amber Rudd fordern.

Atkinson sagte gestern im EU-Parlament: „Mein Land war mal eine Bastion der Meinungsfreiheit. Das ist es nicht mehr. Die Gesetze gegen „Hassrede“, die unter Tony Blair eingeführt wurden, sind unter der konservativen Regierung von Theresa May sogar noch schlimmer geworden.“

Atkinson bezog sich darauf, dass Southern in Calais von Beamten der Polizei der Grafschaft Kent in Gewahrsam genommen wurde: „Unter dem Sparprogramm der Tories sind in Kent 800 Stellen bei der Polizei abgebaut worden. Aber sie haben offenbar genug Personal, um eine junge Kanadierin zu verhaften, einer Bürgerin des Commonwealth, in deren Pass tatsächlich die Queen von England darum bittet, ihr Reisefreiheit zu gewähren – die wird von der Polizei von Kent abgewiesen, aber 500 Dschihadisten können problemlos wieder ins Land einreisen…. Außerdem haben wir etwa 30.000 bekannte Gefährder in diesem Land, die sich frei bewegen können, und angeblich haben wir nicht genug Kapazitäten, um sie zu überwachen. Da ist es viel einfacher, eine junge Konservative wie Lauren gefangen zu nehmen und auszuweisen… Ich halte das für eine Schande, wie sie und andere am Wochenende festgehalten wurde. Ich kämpfe für das Recht von Christen, Juden, Sikhs, Hindus zu machen was sie wollen, solange es friedlich ist. In unserem christlich geprägten Land müssen sich alle unseren Regeln anpassen, unsere Demokratie und unsere Freiheit, nicht der Schariah. Ich glaube wir haben hier unsere Prioritäten wirklich auf den Kopf gestellt.“

Lauren Southern bedankte sich für die „große Ehre im EU-Parlament sprechen zu dürfen“, berichtete nochmal von ihrer Abschiebung und nutzte die Gelegenheit in Straßburg, auf das Leid der Farmer in Südafrika hinzuweisen: „Ich hatte ein paar fantastische Gespräche mit internationalen Politikern über Südafrika. In der EU gibt es tatsächlich ein paar richtig tolle Menschen, die aus der Höhle des Löwen heraus für uns kämpfen.“

Im Gespräch mit Nigel Farage kündigte Southern an, rechtliche Schritte zu ergreifen: „Ich wurde unter dem Terrorismus-Gesetz festgehalten. Am Telefon mit meinem Vater haben die Beamten jedoch gesagt, dass ich nicht des Terrorismus verdächtigt werde. Es war also offensichtlich nur ein Vorwand. Meine Anwälte sagen außerdem, dass seitens der Beamten erhebliche Verfahrensfehler begangen wurden. Ich werde also dagegen Widerspruch einlegen.“ Das ganze Interview morgen, Freitag 16.3. auf dem neuen Podcast Farage against the Machine.

 

Lauren Southern und Janice Atkinson im EU-Parlament:

 

Nigel Farage interviewt Lauren Southern in Straßburg (ab 31:50):

 

Lauren Southern im Gespräch mit Sargon of Akkad:

 

Brittany Pettibone: Das Interview mit Tommy Robinson, wegen dem ich aus UK ausgewiesen wurde:

 

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Der Autor distanziert sich von allen fremdenfeindlichen und antisemitischen Kommentaren.

 

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