SPD-Familienbetrieb: Frau Müntefering wird Staatsministerin

(Bild: © Michelle Müntefering/ Jorinde Gersina)
Michelle Müntefering (Bild: © Michelle Müntefering/ Jorinde Gersina)

Schön, wenn alles in der Familie bleibt. In der SPD-Familie scheint man dieses Prinzip – früher nannte man diese Nepotismus oder Vetternwirtschaft – verinnerlicht zu haben. Franz Münteferings Gattin – Michelle Müntefering wird Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt.

Nein, Vetternwirtschaft ist kein Alleinstellungsmerkmal der SPD. Diese Art der Postenschieberei ist quer durch alle Parteien eine altbewährtes Mittel, Verwandte, Bekannte und Freunden etwas Gutes zu tun und gleichzeitig loyale Leute um sich zu scharen.

Aktuell kommt Michelle Müntefering, die junge Ehegattin des ehemaligen SPD-Chefs und Vize-Kanzlers Franz Müntefering in diesen Genuss. Die 37 Jahre alte nordrhein-westfälische SPD-Bundestagsabgeordnete, ihr Lebtag irgendwie bei der SPD tätig, erhält den Posten der Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt.

Nun wird die „einflussreiche“ Michelle unter dem neuen Außenminister Heiko Maas (SPD) für eine „liberale, weltoffene Kultur in Zeiten des grassierenden Populismus und Nationalismus“ werben, so zumindest die Berliner Zeitung(SB)

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