Eva Högl (SPD) im Hatespeech-Modus: „Widerliche Lebensschützer*innen“

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Eva Högl (SPD) (Bild: Screenshot)

Eva Högl (SPD) bezeichnete auf Twitter in der Debatte um den Abtreibungsparagrafen 219a jene Menschen, die sich für das Lebensrecht einsetzen als „widerliche Lebensschützer*innen“. Die Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion gewährt einmal mehr einen Einblick in ihre hässliche, tiefrote Seele.

Wie es scheint, ist einer der Kernkompetenzen von Eva Högl, der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, nicht nur Emathielosigkeit. Nun geht die 49-jährige SPD-Politikerin dazu über, im Hatespeech-Modus Andersdenkende anzugreifen.

Widerlichen „Lebensschützer*innen

Um die Mitregierung der SPD zu sichern, hatten die Sozialdemokraten Anfang der Woche – nach Lesart des Tagesspiegels – darauf verzichtet, für Schwangerschaftsabbrüche zu werben.

Der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl,- die zeitweise auch als Bundesministerin gehandelt wurde und bekannt geworden ist durch ihren ebenso empathielosen wie „wildgewordenen Winkauftritt“ bei der Ansprache des Genossen Martin Schulz zu den islamischen Terroranschlägen in Barcelona (Jouwatch berichtete)- scheint diese Interpretation nicht gepasst zu haben.

Am Donnerstagmorgen zwitscherte die winkwütige Högl: „Wie wär‘s damit, mal die widerlichen „Lebensschützer*innen in Union in den Blick zu nehmen und zu kritisieren?

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Hatespeech von Eva Högl (SPD) auf Twitter (Bild: Screenshot)

Nur kurze Zeit darauf scheint der Parteisoldatin mal wieder zu spät klar geworden zu sein, welch ein abartiges Bild sie abliefert und zwitscherte wiederum in die Welt:

Ich habe heute einen sehr emotionalen Tweet gelöscht, dessen Aussage ich damit zurücknehme. Es liegt mir fern mit pauschalen Zuweisungen Einzelne persönlich zu beleidigen. Seit Jahren engagiere ich mich für Frauenrechte und mich betrübt, wie die Diskussion um § 219a StGB … ½

 

Wahlrecht für alle Türken und Islamisierung total

Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 zeigte Högl, wie Sozis so „ticken“. Das  AfD-Wahlplakat „Bikini statt Burka“ fand die SPD-Funktionärin „total widerlich“ und das mit „20 Ausrufezeichen“. Schlecht werde es ihr, wenn sie darüber sprechen müssen. Sie wolle „das im Straßenbild nicht sehen“, so die womöglich kommende Bundessozialministerin, die bereits bei den Jamaika-Verhandlungen mit all ihrer Kraft für den ungedeckelten Familiennachzug gekämpft hatte.

Ebenso wirft sie ihren massigen Körper dafür in den Ring, dass all jene Türken, die seit 40 Jahren in Deutschland leben, das kommunale Wahlrecht erhalten. Und zwar ohne, dass diese dazu die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben brauchten.

Stramme Parteigenossin mit knallroter Vita

Aus ihrer beeindruckende Vita lässt sich noch Beeindruckenderes heraus lesen:

Seit 1987 ist das Evachen Mitglied der SPD. 1988 machte sie Abitur am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht. Danach absolvierte Eva Alexandra Ingrid Irmgard Anna   ein Jura-Studium und war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück. 1997 hatte sie über europäisches Arbeits- und Sozialrecht promoviert. Nach ihrem Referendariat am Oberlandesgericht Oldenburg und dem zweiten juristischen Staatsexamen arbeitete sie von 1999 bis Anfang 2009 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, zuletzt als Leiterin des Referates für „Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik; Europabeauftragte“.

Ebenso beeindruckend wie ihre bisherige Berufslaufbahn liest sich auch die lange Liste ihrer sonstigen Aktivitäten:

Högl ist Mitglied bei der Gewerkschaft ver.di, Pro Asyl, AWO, Deutscher Juristinnenbund e.V., DAFG – Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. (Vorstandsmitglied), Deutsch-Britische Gesellschaft, Europa-Union Deutschland e.V. (Vizepräsidentin), Transparency International e.V., Marie-Schlei-Verein, evangelisch-lutherische Kirche, Kunstverein Haus am Lützowplatz, Förderverein Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem, Lebenshilfe e.V., Gegen Vergessen für Demokratie e.V., Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft (Beirat), Deutsche Vereinigung für Parlamentsfragen e.V. (Vorstand) und Berliner Ratschlag für Demokratie.

Lebenschützer als „widerlich“ zu bezeichnen lässt tief blicken

Ob die Vize-Fraktionschefin der SPD im Bundestag Eva Högl nun den Tweet wieder gelöscht hat und – wie bereits beim „Winke-Dschihad“ eine langatmige Erklärung hinter herschiebt –  ist unerheblich. Dass Högl Lebensschützer, also die Menschen, die das Leben der Kleinsten schützen wollen, als „widerlich“ bezeichnet, zeigt auf, wessen Geistes Tochter diese SPD-Funktionärin ist. (SB)

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