Deutsche Journalisten reden über die AfD, aber nicht mit ihr

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Die Welt - Medienkritik (Foto: Collage)

In welch erbärmlichen Zustand sich die deutsche Medienlandschaft befindet, erkennt man an dieser Einladung zum „Mediensalon„:

Wir möchten Sie herzlich zur nächsten Journalisten-Diskussionsrunde in Berlin einladen.

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat die politischen Koordinaten in Deutschland verändert. Das ließ sich bereits vor der Bundestagswahl 2017 feststellen, und das zeigt sich erst recht nach dem Einzug der Partei in den Deutschen Bundestag. Im dortigen Plenum ist es rauer geworden, ruppiger und oft auch aggressiver.

Die Abgeordneten der anderen Parteien tun sich schwer damit, mit ihren neuen Kollegen auf der rechten Seite umzugehen; selbst Applaus durch AfD-Politiker kann zu sichtlich unangenehmen Momenten führen.

Auch Journalisten befinden sich in einem Dilemma. Sie sehen sich mit schwierig zu beantwortende Fragen konfrontiert: Welche Maßstäbe gelten bei der Berichterstattung über die AfD? Sind es dieselben wie bei den anderen Parteien? Dürfen es dieselben sein? Muss über jeden umstrittenen Post oder Tweet berichtet werden?

Nach der Bundestagswahl kam gar der Vorwurf auf, „die Medien“ hätten die AfD erst groß gemacht. Stimmt das wirklich?

Auf diese und andere Fragen versuchen wir im »Mediensalon« Antworten zu geben.

Datum: Mittwoch, 28. März ab 19 Uhr (EInlass ab 18.30 Uhr)

Gäste:

Maria Fiedler, Der Tagesspiegel

Christoph Giesa, Publizist, Autor von »Gefährliche Bürger«

Matthias Kamann, WeLT

Sebastian Pittelkow, NDR

Stefan Lauer, Belltower.news

Moderation: Johannes Altmeyer, WeLT

Sie sehen: Die Linksradikalen bleiben lieber unter sich, da muss nicht diskutiert werden, da ist man sowieso einer Meinung.

Ein Kommentar zu dieser schwachsinnigen Veranstaltung finden wir auf Facebook:

Auf dieser „Diskussions“-Veranstaltung reden viele Podiumsgäste ganz schlau ÜBER die AfD. Doch weshalb ist niemand von der AfD eingeladen? Weshalb redet man über dieses die AfD betreffende Thema nicht MIT der AfD? Was ist das für eine Diskussionskultur? Ausgrenzung statt Dialog, zumal das formulierte Thema Unterstellungen enthält, die die AfD unmittelbat betreffen.

Klar ist nur eins: Ohne die AfD hätten diese Journalisten überhaupt keine Existenzberechtigung.

Wandere aus, solange es noch geht!
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