Auch das noch: Ex-›Bild‹-Chef wird Banker

Foto: Collage
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Der „Deutschland Kurier“ hat einen Knüller für uns:

Sparer aufgepasst!

Nach den Lesern sind jetzt die Sparer dran: Ex-›Bild‹-Chef Kai Diekmann wechselt in die Finanzindustrie. Hoffentlich verlieren die Sparer nicht genau so viel Geld wie ›Bild‹-Leser (bis heute ca. drei Millionen).

Zusammen mit seinem Jugendfreund, dem schillernden Finanzjongleur Leonhard »Lenny« Fischer, will AfD-Bekämpfer »Kaischie« Diekmann in den nächsten Jahren 20 Milliarden Euro für einen »Zukunftsfonds« einsammeln. Das Geschäftsmodell zielt im Grunde darauf ab, Kleinsparern, die durch die EZB-Nullzins­politik schleichend enteignet werden, das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Beide versprechen sichere Renditen ohne größeres Risiko. Wobei sich Fischer ums Banking kümmert und Diekmann um Vertrieb und Marketing.
Dampfplauderer Fischer mit einer Vorliebe für schnelle Autos und Rotweine in der Preisklasse ab 300 Euro aufwärts wurde in der Finanzindustrie einmal wie ein Popstar verehrt. Das war vor dem Crash der »New Economy«, der vermeintlich neuen Wirtschaft.
Viele glaubten in den 90er-Jahren an eine neue Ära, in der das Wachstum nie enden, in der jeder reich werden würde, wenn er das Wort Börse nur richtig buchstabierte. Das Börsenfieber packte weltweit vor allem Kleinaktionäre. Sie verloren Milliarden.
Immerhin: 2002, nachdem er aus dem Vorstand der sieben Jahre später untergegangenen »Dresdner Bank« geflogen war, brachte es CDU-Mitglied Fischer zum »Absteiger des Jahres« (›Spiegel online‹). Brüsk, selbstverliebt und herzlos sind die Etiketten, die diesem Finanzhai anhaften…

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