Verfassungsschutz: Keine Beobachtung der AfD in NRW

Verfassungsschutz (Foto: Von Wo st 01 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de)
Verfassungsschutz_berlin.jpg" alt="Tummelplatz für Islamisten? (Foto: Von Wo st 01 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7217854" width="972" height="648" /> Verfassungsschutz (Foto: Von Wo st 01 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de)

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht derzeit keinen Anlass, die AfD beobachten zu lassen. „Derzeit sind im nordrhein-westfälischen Landesverband der AfD keine ausreichenden tatsächlichen Anhaltspunkte erkennbar, die eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz NRW begründen würden”, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Düsseldorf.

Als eine Vorstufe zu einer möglichen Beobachtung erwägt der Inlandsgeheimdienst in Bund und Ländern, eine Materialsammlung über die Partei zu erstellen. „Ein bundesweiter Austausch von Erkenntnissen darüber, ob bei der AfD Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen den Kernbestand des Grundgesetzes vorliegen”, halte der NRW-Verfassungsschutz für sinnvoll, betonte der Ministeriumssprecher.

Auch die Frage, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) mehr Macht bekommen soll, sorgt für Debatten. Verfassungsschutzämter etwa in Bremen, Hamburg oder Schleswig-Holstein hatten sich gegen eine weitere Zentralisierung ausgesprochen, Sachsen-Anhalt will die Kompetenzverteilung unangetastet lassen. Aus Düsseldorf hieß es, der Verfassungsschutz in NRW befürworte es, dass das BfV „seine Zentralstelle im Verfassungsschutzverbund stärker wahrnimmt.“ (dpa)

 

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