Wagenknecht kritisiert Spahn in Armuts-Debatte

Foto: Sahra Wagenknecht (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Sahra Wagenknecht (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Wenn Frau Wagenknecht nicht so scharf darauf wäre, unter dem Deckmantel von „Weltoffen und Multikulti“ Deutschland in einen islamischen Gottesstaat zu verwandeln, man könnte ihr sogar mal Recht geben. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

In der Debatte über Armut in Deutschland hat die Linksfraktion im Bundestag sich scharf gegen „arrogante Belehrungen“ des künftigen Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) gewandt. „Hartz IV mutet Eltern zu, ihre Kinder für 2,70 Euro am Tag zu ernähren. Wenn gutverdienende Politiker wie Herr Spahn meinen, das sei keine Armut, sollten sie sich vielleicht mal mit einer Mutter unterhalten, die unter solchen Bedingungen ihr Kind großziehen muss“, sagte Fraktionschefin Sahra Wagenknecht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagsausgabe).

Das wäre nach den Worten von Wagenknecht jedenfalls besser, „als die Betroffenen noch mit arroganten Belehrungen zu verhöhnen, es ginge ihnen doch eigentlich gut“. Die Fraktionsvorsitzende kritisierte außerdem, dass immer mehr ältere Menschen, die in ihrem Leben hart gearbeitet hätten, und viele Alleinerziehende heute auf die Hilfe der Tafeln angewiesen seien. Dies sei ein Armutszeugnis für Deutschland und ein Beleg dafür, dass der Sozialstaat nicht mehr funktioniere.

Spahn hatte zuvor gesagt: „Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe.“ Deutschland habe „eines der besten Sozialsysteme der Welt“. Hartz IV bedeute nicht Armut, sondern sei die Antwort der Solidargemeinschaft auf Armut.

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