Britischer Justizskandal: Gefängnisstrafen für diejenigen, die vor Vergewaltiger warnen wollten!

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Jayda Fransen und Peter Golding wurden zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt (screenshot Twitter)

In Großbritannien sind die Islamkritiker und Britain First Politiker Jayda Fransen, 32 und Paul Golding, 36, zu mehrmonatigen Haftstrafen wegen „Hassverbrechen“ verurteilt worden. Ihr „Verbrechen“: Sie hatten vor vier Männern warnen wollen, die eine 16-jährige vergewaltigt hatten und auf freiem Fuß waren.

von Marilla Slominski

Paul Golding wurden mit 4 1/2 Monaten, Jayda Fransen mit 9 Monaten Haft vom Folkestone Magistrate Court in Kent bestraft und noch im Gerichtsaal festgenommen. Das Gericht brach auch mit der Regel, die Fotos der Gefangenen nicht zu veröffentlichen. Normalerweise werden diese erst der Presse zugänglich gemacht, wenn sofortige Gefängnisstrafen über einem Jahr verhängt werden. In diesem Fall sei es aber von „öffentlichem Interesse“, weil die Taten „besonders verabscheuungswürdig“ seien und man zeigen wolle, dass man keine Verbrechen dulde, die von Hass und Vorurteilen motiviert seien, hieß es von offizieller Seite.

Im Zuge ihrer Kampagne seien „Unschuldige“ ins Visier geraten und als Pädophile und Vergewaltiger gebrandmarkt worden, so die Begründung des Gerichts für die harten Hafstrafen.

Die Vorgeschichte:

In den frühen Morgenstunden des 18.Septembers 2016 hatte ein 16-jähriges betrunkenes Mädchen in Kent nachts die vier Männer, unter ihnen einen afghanischer Flüchtling, nach dem Weg gefragt. Der Pizzeria-Besitzer Tamin Rahani, 37, Shershah Muslimyar, 20, Rafiullah Hamidy, 24, und Hamid Mohamadi schleppten das völlig wehrlose Mädchen in ein Appartement über der Pizzeria, vergewaltigten sie auf einer am Boden liegenden Matratze und verhöhnten sie über Stunden. Danach führte einer der Männer sie auf die Straße, wo  Passanten das völlig aufgelöste und schluchzende Mädchen fanden.

Obwohl ihre DNA-Spuren auf dem Opfer gefunden worden waren, ließ die Richterin die vier Männer auf Kaution frei. Daraufhin sollen Fransen und Golding die Nachbarn mit Flugblättern gewarnt und an die Scheiben der Pizzeria geklopft haben, ein Verhalten, dass das Gericht jetzt als „Hassverbrechen“ wertete und hart bestrafte.

Die vier Vergewaltiger Shershah Muslimyar, 21, aus Canterbury; Tamin Rahmani, 38, aus Ramsgate und Rafiullah Hamidy, 24, aus Herne Bay wurden im September vergangenen Jahres zu jeweils 14 Jahren, ein 17-jähriger, dessen Name aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht wurde, zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt.

Ihre vorherige Freilassung auf Kaution hatte nicht nur bei den beiden Britain First Politikern für Empörung gesorgt. Auch der britische Aktivist und Islamkritiker Tommy Robinson findet in einem Video über die Verurteilung von Jayda Fransen und Peter Golding deutliche Worte:

„Ob ihr Peter Golding und Jayda Fransen mögt oder nicht, egal ob die beiden rumgeschrien haben oder nicht, Fakt ist: die beiden wollten mit Flugblättern die Nachbarn dieser Vergewaltiger warnen. Diese Männer haben ein britisches Kind vergewaltigt und waren auf Kaution draußen. Sie betrieben weiter ihren Imbiss, dort gingen weiter junge Mädchen ein und aus. Die Richterin hat diese Vergewaltiger auf freien Fuß gesetzt, das ist alles völlig verrückt, das ist absolut wahnsinnig. Auch ich bin eines morgens verhaftet worden, weil ich versucht habe, während der Gerichtsverhandlung diese Männer zu filmen, um euch alle vor ihnen zu warnen. Ich erhielt deswegen 18 Monate auf Bewährung, wenn ich mir die kleinste Kleinigkeit zu Schulden kommen lasse, muss ich 3 Monate ins Gefängnis. Dieses Urteil ist politisch motiviert, sie wollen uns brechen und zum Schweigen bringen. All die Schlagzeilen die ihr jetzt lesen könnt über das „Hassverbrechen“ der beiden, den „Hass gegen Muslime“…Die reden von Hass, aber diese Männer haben ein Kind vergewaltigt und die beiden wollten alle anderen vor ihnen warnen – das ist das ganze Verbrechen“, erklärt Tommy Robinson in seinem Video völlig außer sich.

 

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