Neue linke Peng! Kunstaktion: Stehlen! Sparen! Spenden!

(Bild: Pressefoto Peng!)
Mit Steuergeld geförderte "Künstlergruppe" Peng! ruft zum Klauen auf (Bild: Pressefoto Peng!)

Es geht immer noch einen Tick linker und bescheuerter: Peng! ruft mit der Aktion „Deutschland geht klauen“ dazu auf, Produkte zu stehlen: bei den vier Supermarktketten Aldi, Lidl, Rewe und Edeka. Das Künstlerkollektiv will so erreichen, dass sich die Produktionsbedingungen weltweit ändern. 

Die Logik der – vom Deutschlandfunk als „avantgardistischen Gruppe“ verklärt-  folgt dem Motto: „Supermärkte klauen durch das Drücken der Preise. Wir klauen zurück! Das Geld, das beim Stehlen gespart wird, soll man anschließend an Organisationen und Gewerkschaften spenden. Steen Thorsson erklärt:

„Das Geld, das man durch Ladendiebstähle spart, geht zum Beispiel an Organisationen aus Ecuador, an Bauern, an Gewerkschaften. Man kommt über eine Homepage an verschiedene Produkte wie Bananen, Blumen, Tee aus Indien. Man kann darauf klicken und sagen, wie viel man geklaut hat. Der Betrag wird dann anonymisiert gespendet – zum Beispiel an die Bananenplantagengewerkschaft Astac in Ecuador oder NaCap. Das ist die Gewerkschaft für die Rechte der migrantischen Arbeiter*innen in Italien, die zum Beispiel auf Tomatenplantagen arbeiten. Mit der Aktion soll die Arbeit vor Ort gestärkt werden und Konsumenten hier sich solidarisieren mit den Produzenten da.“

Peng! – Mit Steuergeld durch die Kulturstiftung des Bundes unterstützt

Die mutmaßlich zu Straftaten aufrufende „Künstlergruppe Peng!“ wurde 2016 bekannt, als die links-politischen „Spaßmacher“ sich als Clowns verkleideten und die damalige AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch mit einer Sahnetorte beworfen hatten. Die Tortenattacke landete dann medienwirksam umgehend im Netz auf YouTube. Dort wurde im Kommentarbereich bedauert, dass es sich nur um eine Torte und nicht um einen Spaten oder eine Bombe gehandelt habe. 2015 richtete Peng! die Internetseite „fluchtherlfer.in“ ein, die darüber informierte, wie man Einreisen von Illegalen nach Deutschland realisieren kann.

Laut Bildzeitungsrecherche kam das klauende und Torten schmeissende „Künstlerkollektiv“ bereits 2015 in den Genuss von Steuergeld. Damals bestätigte die Sprecherin der Kulturstiftung des Bundes, Friederike Tappe-Hornbostel, dass es sich um 150.000 Euro gehandelt habe. Die FAZ berichtete, dass die Kulturstiftung des Bundes über einen Jahresetat von 38 Millionen Euro verfüge. Die Peng!-Förderung wiederum stamme aus dem Spezialfond „Doppelpass“, der mit 2,25 Millionen Euro die „Kooperation von freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern“ unterstützt. Und wie es scheint – auch den Diebstahl und den Aufruf dazu.

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