Anne Will nicht: ARD-Talk zur GroKo heute abend wieder ohne die AfD

Prof. Jörg Meuthen, AfD (Foto: Screenshot Facebook)

Es stinkt allmählich unerträglich in dieser versifften Merkelrepublik. Der per Zwangsgebühr (GEZ) finanzierte Regierungsfunk besitzt tatsächlich die Chuzpe, seinen Zuschauern auch weiterhin frech den Mittelfinger zu zeigen. In der heutigen Sendung von Anne Will geht es um das Thema GroKo – und Vertreter der größten Oppositionspartei im deutschen Bundestag sind wieder nicht eingeladen. Das hat System im System.

Prof. Jörg Meuthen, AfD, schreibt auf seiner Facebookseite dazu:

Heute Abend ist es wieder soweit: Anne Will lädt ein, um die großen politischen Themen unseres Landes zu besprechen. Thema heute: „Kabinett komplett – wofür steht diese neue Regierung?“

Ein Thema, das ohne den Oppositionsführer eigentlich nicht besprochen werden sollte im zwangsfinanzierten Staatsfunk. Aber wie fast immer, müssen wir auch diesmal draußen bleiben.

Ist das Zufall – oder hat das System? Schauen Sie selbst auf die Gäste-Bilanz: So gab es im Jahr 2018 bislang insgesamt sieben Sendungen von Anne Will, die heutige mit eingerechnet. In jeder dieser Sendungen waren ein SPD- und ein Unionspolitiker zugleich (!) anwesend. Das bedeutet also, dass die Parteien der vermutlich kommenden Bundesregierung stets mit zwei Vertretern vor Ort waren, die sich die Bälle gegenseitig zuspielen konnten.

Diesen 14 Politikern aus SPD und Union steht gerade einmal ein einziger Auftritt unserer Bürgerpartei entgegen, nämlich die Teilnahme meiner Kollegin Dr. Alice Weidel am 4. Februar.

Die anderen Oppositionsparteien werden zwar auch nicht gerade mit zahlreichen Einladungen bedacht, aber immerhin konnten „Grüne“, Linke und FDP im Jahr 2018 jeweils zwei Diskutanten entsenden.

Der WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn bezeichnete bekanntlich die neugestaltete GEZ-Gebühr dereinst als erforderliche „Demokratieabgabe“. Abgesehen davon, dass dieser Begriff ein ungeheuerlicher Euphemismus für das Ausmaß der Gebührenverschwendung in ARD und ZDF ist, ist es für eine funktionierende Demokratie erforderlich, dass der Oppositionsführer in den Medien (unabhängig von ihrer Finanzierung) Gehör findet.

Höchste Zeit daher für eine ausgewogene Besetzung der Gästeliste. Höchste Zeit für die Repräsentanz von fast sechs Millionen Wählern. Höchste Zeit für die #AfD.

Tröstlich ist das Ganze lediglich unter einem Aspekt: Dieses schäbige Verhalten der Öffentlich-Rechtlichen beweist, daß man dort ganz genau weiß, was die Stunde geschlagen hat. Man muß lügen, die Realität ausblenden und andere Meinungen unterdrücken, so man sich noch ein Weilchen an den Futtertrögen laben will. Ans Morgen denkt man in aussichtsloser Lage besser nicht. (ME)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.