Flüchtlingsjournalisten

Foto: Durch Janossy Gergely/Shutterstock
Geboren am 1. Januar und immer Richtung Deutschland (Foto: Durch Janossy Gergely/Shutterstock)

AUF DER FLÜCHTLINGSROUTE

Deutsche Journalisten in Griechenland festgenommen

Zwei deutsche Journalisten sind im Nordosten Griechenlands nahe der türkischen Grenze festgenommen worden. Es handle sich um einen 31 Jahre alten Mann und eine 33 Jahre alte Frau, bestätigte die deutsche Botschaft in Athen am Freitag.

Von Thomas Schlawig

Diese kuriose Meldung verbreitete heute die Frankfurter Allgemeine.  Demnach gaben die beiden „Journalisten“  an, im Auftrag der ARD eine Geschichte über aus Deutschland heimkehrende Flüchtlinge drehen zu wollen. Sie seien ohne Drehgenehmigung unterwegs gewesen.

Nach Angaben der griechischen Polizei sind die beiden Reporter wegen Betretens einer Sperrzone in Gewahrsam. Sie sollen am Samstag von der Staatsanwaltschaft vernommen werden. Normalerweise werden Journalisten in vergleichbaren Fällen schnell wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ob sie tatsächlich für die ARD arbeiteten, ließ sich zunächst nicht bestätigen. Der Fall sei bekannt und werde von Deutschland konsularisch betreut, hieß es in der Nacht zum Samstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin.

Die Region ist Teil einer beliebten Flüchtlingsroute. Zahlreiche Migranten versuchen über den Grenzfluss Evros von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, um von dort nach Mitteleuropa weiterzureisen.

Ich würde sagen, dumm gelaufen. Eine dämlichere Ausrede hätten sich die beiden „Journalisten“ nicht ausdenken können, als zu erklären, sie würden eine Geschichte über aus Deutschland heimkehrende Flüchtlinge drehen zu wollen. Vermutlich denken die beiden, in anderen Ländern ist man ebenso dumm wie in Deutschland, wo man den Menschen derartigen Unsinn erzählen kann, welcher auch geglaubt wird. Warum sollten „Flüchtlinge“ denen vom deutschen Steuerzahler eine Heimkehrprämie gezahlt wird, illegal wieder nach Hause reisen?  Mit bis zu 6000 Euro Hilfsgeldern für eine dreiköpfige Familie will Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) abgelehnte Asylbewerber zur freiwilligen Heimreise bewegen.

Die Sache stinkt gewaltig und vermutlich sind sie ertappt worden, als sie „Flüchtlingen“ illegal über die Grenze verhelfen wollten. Allerdings in Richtung Europa. Flüchtlinge versuchen seit Jahren über den Grenzfluss Evros nach Griechenland zu gelangen, um von dort weiter nach Mittel- und Nordeuropa zu reisen. Das die zwangsfinanzierte ARD die schmutzigen Finger dabei im Spiel hat, verwundert nicht.

„Wer widerrechtlich in ein Haus einbricht, wird bestraft. Wer widerrechtlich in einen Staat einbricht, kann mit Sozialleistungen und bevorzugter Behandlung rechnen. Das muß aufhören“  Roger Köppel, Schweizer Journalist

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