Muslima mit oder ohne Kopftuch

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Gut betuchte Muslima als Lehrerin (Symbolbild: shutterstock)

Zentralrat der Muslime kritisiert Münchner Kopftuchurteil

 Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat die Niederlage einer muslimischen Rechtsreferendarin in einem Kopftuchstreit mit dem Freistaat Bayern vor dem Landesverwaltungsgerichtshof scharf kritisiert. Es sei zum internationalen Frauentag ein „schier falsches Zeichen“, einer deutschen muslimischen Bürgerin das Kopftuch im Gerichtssaal zu verwehren, erklärte die stellvertretende ZMD-Vorsitzende Nurhan Soykan am Donnerstag in Köln.

 Von Thomas Schlawig

 Was ist das aber auch für ein rassistisches Gericht, welches ein derartiges menschenverachtendes Urteil fällt und einer kopftuchtragenden Frau die Karriere verdirbt.  Abscheulich, abscheulich. Daran läßt sich erkennen, wie rückständig Deutschland ist. In anderen Teilen der Welt ist man da schon viel weiter.

In der iranischen Hauptstadt Teheran sind 29 Frauen verhaftet worden, weil sie in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch abgenommen hatten, um gegen die Verschleierungspflicht zu protestieren. [..] Seit der Revolution 1979 sind Frauen im Iran verpflichtet, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen. 

Schriftliche Reuegeständnisse, aber auch Gerichtsverfahren und im schlimmsten Fall Haft oder Peitschenhiebe können die Strafe sein.

Und selbst die Tagesschau entblödet sich nicht, darüber zu berichten. Ziviler Ungehorsam ist längst nicht mehr nur eine Sache junger Frauen im Iran. Auch diese ältere Frau hat den Mut zum Widerstand in sich entdeckt. „Ich laufe jetzt zum zweiten Mal ohne Kopftuch um diesen Platz. Ich demonstriere dadurch Allen mein Recht auf zivilen Ungehorsam“, sagt sie.

Warum geht die (weh)- klagende Rechtsreferendarin nicht dorthin, wo das Tragen des Kopftuches nicht nur ein Recht, sondern sogar eine Pflicht ist, anstatt den Landesverwaltungsgerichtshof mit ihrer Macke zu nerven. Für das Tragen des Kopftuches gibt es keine religiöse Pflicht und es ist einzig und allein ein politisches Symbol, ein Symbol, welches für Landnahme und Machtanspruch steht.

Annette Schavan äußerte sich vor einiger Zeit, damals noch als Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und Baden-Württembergs Kultusministerin, mit folgenden Worten hierzu: „Wir reden nicht über das Kopftuch als religiöses Symbol. Wir reden über das Kopftuch in seiner politischen Bedeutung.“ In dem Entwurf zur Änderung des Schulgesetzes von Baden-Württemberg, das von Frau Schavan damals eingebracht und vom Landtag verabschiedet wurde, heißt es:                                                                                                                                                 „Insbesondere ist ein äußeres Verhalten (gemeint ist das Tragen eines Kopftuches, Anmerkung der Autorin) unzulässig, welches bei Schülern oder Eltern den Eindruck hervorbringen kann, dass eine Lehrkraft gegen die Menschenwürde, die Gleichberechtigung der Menschen nach Artikel 3 des Grundgesetzes, die Freiheitsgrundrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung auftritt.“

Dass die ganze Diskussion um diese Frauen verachtende  Kopfbedeckung nichts weiter als eine Scheinheiligkeit ist, beweist das ehemalige Sprachrohr des Auswärtigen Amtes, Chebli.  […]   Und vor ein paar Jahren hat sie erklärt, sie halte das Kopftuch für ein religiöses Gebot – wolle aber selbst keines tragen, weil man in Deutschland damit nicht Karriere machen könne. 

Das diese minderbegabte, pseudointelektuelle und fleischgewordene Peinlichkeit selbst auf diesen Gedanken gekommen ist, kann ich mir schwerlich vorstellen. Vermutlich hat man ihr erklärt, daß sie als überschminktes Islam-U-Boot an den Schaltstellen der Macht mehr Einfluß hätte und somit dem Islam besser dienen könne. Nicht umsonst hat der Publizist Hamed Abdel Samad vom „Trojanischen Pferd des Islamismus in der SPD“ gesprochen und selbst die Lokalpresse schreibt von einer  „Nähe zur Muslimbruderschaft“ im Berliner Senat.

Zu dem von Chebli mitkonzipierten JUMA-Kreis (Jung, Muslimisch, Aktiv) – inzwischen ein eingetragener Verein, der von der Bosch-Stiftung unterstützt wird – sollen Einzelne gehören, die der Islamischen Gemeinschaft Deutschland und der Muslimbruderschaft nahestehen; andere sind in Ditib-Moscheen zu Hause – jener umstrittenen Organisation der türkischen Religionsbehörde. Über JUMA wird Chebli auch eine Verbindung zu dem als radikal geltenden Imam Kamouss nachgesagt.

Beim Vorwurf des Islamismus holt die bekennende und praktizierende Muslimin  Chebli tief Luft. „Ich, eine Islamistin? Das ist so absurd. Schauen Sie mich doch an!“ Offene, schwarze Haare, knallroter Lippenstift, High Heels, begeisterte New-York-Touristin – religiöser Fanatismus ist tatsächlich nicht das Erste, was einem zu Sawsan Chebli einfällt.

Die Trennung in einen friedlichen Zweig (“Islam”) und einen, der angeblich nichts mit diesem zu tun haben soll (“Islamismus”), ist das wohl größte Einzelversagen der westlichen Intelligenzia. Denn bereits im seinem medinensischen Kalifat zeigte der Prophet, was Islam bedeutet: Mord, Überfälle, Tötung von Kritikern, Zwangsislamiserungen, Verkauf von Frauen und Kindern in die Sklaverei, Auslöschung ganzer Religionen. Nichts hat sich seitdem geändert.

Der Islam ist und bleibt eine brandgefährliche Ideologie und hat mit einer Religion nichts zu tun.  Vorrangiges Ziel des Islam ist die Eroberung und damit verbundenen Islamisierung der Welt und aus diesem Grunde ist Leuten  wie Chebli, „Staatssekretärin“, SPD-Mitglied und „Politologin“ nicht über den Weg zu trauen. Sie fressen Kreide um an ihr Ziel zu gelangen. Die arabische Sprache kennt dafür den Begriff Taqiyya.  Wie im ständigen Kampf für den Islam, so darf der Muslim auch in lebensbedrohlichen Lagen Verstellung (Taqiyya) üben. Er darf seinen Glauben verleugnen, ihm absagen und sogar an Riten anderer Religionen teilnehmen. Die „Kunst der Tqiyya“ wird als eine Art „Überlebenskunst“ oder „Lebenskunst“ angesehen. Der islamische „Theologe“ Al Ghazali (1059-1111) sagte dazu: „Wisse, daß die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn die Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir Lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt“.

Offene, schwarze Haare, knallroter Lippenstift, High Heels und begeisterte Touristin im Land des Erzfeindes der Moslems, der USA dürften Beweis genug für diese „Lebenskunst“ sein. Dazu paßt auch: Vermutlich hätte Chebli mit Steinmeier ins Bundespräsidialamt umziehen können. Aber die ehrgeizige Politologin will eine eigene politische Rolle. Als Bevollmächtigte für die Beziehungen Berlins zu Bundesländern und Bund wird sie dafür sorgen müssen, dass sich die Hauptstadt im Bundesrat nicht dauernd enthalten muss, weil die rot-rot-grüne Koalition nicht mit einer Stimme zu sprechen vermag. Chebli gilt als Hardlinerin in heiklen asylpolitischen Fragen. Sie ist zuständig für Berlins Städtepartnerschaft mit Istanbul. Sawsan Chebli wird also so etwas wie Berlins Außenministerin.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch wieder einmal auf die 10 Thesen von Ralph Giordano zur Integrationsdebatte in Deutschland hinweisen, welche am 19.09.2010 in der WELT zu lesen waren. Sie haben bis heute nichts an Brisanz eingebüßt.

„Um dieses Deutschland wach zu rütteln vor den Gefahren des politischen Islam, muß wahrscheinlich erst Blut fließen“  Ralph Giordano (1923-2014)

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