Hände weg vom deutschen Wald!!

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So sieht der deutsche Wald heute aus, wenn die grünen Umweltzerstörer an der Macht sind (Foto: Durch basel101658/Shutterstock)

Wie Ökofaschisten und Holzindustrie mit Windkraft und Kettensäge unsere Wälder „nachhaltig“ zerstören. Angriff auf die “Seele der Nation”

Von Klaus Lelek

Wer dieser Tage quer durch die Taunuswälder läuft, den packt das kalte Grauen, wenn er nicht schon vorher knöcheltief im Morast versinkt, den martialische Abholzmaschinen auf diversen Wegen hinterlassen haben. Manche Distrikte erinnern an den Raubbau in lateinamerikanischen Regenwäldern. Die Gehölze sind regelrecht durchsichtig geworden. Nur noch vereinzelt ragen ältere Bäume von vielleicht gerade mal fünfzig Lenzen und einer Stammdicke von maximal 40 Zentimetern auf. Der Rest liegt haushoch aufgetürmt, markiert und abfuhrbereit an den Wegrändern. Damit nicht genug. Alle hundert Meter gehen tiefe Schneisen in den Wald. Angelegt mit der dümmlichen Begründung, der Forst brauche Luft zum Atmen. In Wirklichkeit aber kann der Wind in diesen Schneisen so richtig Fahrt aufnehmen und reißt dann noch Bäume um, die dem Kettensägen-Massaker entkommen sind. Dabei hatte man an der gleichen Stelle erst letztes Jahr Unmengen an Stämmen der Holzindustrie geopfert und zudem für Nistplätze wichtige Waldränder vernichtet. Das hat sowohl optische wie akustische Auswirkungen. Früher konnte man Parallel zur B456 Richtung Grävenwiesbach laufen, ohne dass man den Autoverkehr hörte. Heute hört und sieht man den Verkehr durch ein luftiges trauriges Baumgerippe, das früher mal ein Wald war.

Rohstofflieferant für verfehlte Politik!

Dieses hölzerne Horrorszenario bekommt noch einen besonderen Beigeschmack, wenn der Blockparteienbürgermeister aus der Umgebung in Wurfsendungen vom „Pariser Klimaabkommen“ faselt und die bereits malträtierten Plantage als nachwachsenden Rohstofflieferant für ein Holzpellets-Kraftwerk anpreist. Und die Grünen, die beim Kampf um Startbahnwest um jeden Baum gekämpft haben, halten die Klappe. Auf der Homepage der Grünen Hochtaunus wird das Thema „nachhaltige Forstwirtschaft“ bzw. dessen erkennbares Gegenstück „Raubbau“ an allen Ecken und Enden, bis hin zum Verschreddern von Vogelschutzgehölzen nicht einmal thematisiert.

Wer wie ich als alter ergrauter Taunuswolf seit mehr als zwanzig oder sogar dreißig Jahren immer die gleichen Wege abläuft, dem fallen nicht nur die dramatischen Verluste von hundertjährigen Baumriesen Eichen, Buchen und Eschen auf, die selbst in Parklandschaften rund um Wiesbaden und Rheingau Opfer der Profitgier geworden sind, sondern auch die immer größere Durchlichtung der Wälder durch „Wegebau“. Aus kleinen Waldwegen sind inzwischen Fahrwege geworden, und aus einspurigen befestigten Fahrwegen zweispurige Forststraßen, die fast die Breite von Bundesstraßen haben, inklusive eines kahl geholzten Seitenstreifens mit Böschung und Graben, damit das Wasser schneller abfließen kann, das eigentlich für den natürlichen Haushalt des Waldes wichtig wäre. Der festgewalzte Belag, der ja Holzabfuhrlaster von bis 44 Tonnen aushalten muss – vom grünen Umweltministerium in Wiesbaden ausdrücklich genehmigt – versiegelt bereits bei einen Kilometer Länge 6000 Quadratmeter Waldboden. Hinzukommt, dass Jahr für Jahr immer mehr Waldwege zu solchen mörderischen Sattelschlepperpisten ausgebaut werden, damit aus Kostengründen kein Umladen erforderlich wird und die Monstertrucks überall ihre grüne Wahre in Empfang nehmen können. Um weiterhin ein Hin-und-Her-Rangieren zu vermeiden, hat man zusätzlich noch große Wendeplätze angelegt. Auch das auf Kosten des vormals intakten Ökosystems.

Windeier für grünen Bevölkerungs-Wachstumswahn

Wer glaubt, ich wäre nach der Beschreibung des vernichtenden Raubbaues und Eingriffes in die Natur am Ende angekommen, der sollte mal durch einen Windpark laufen! Auf den sogenannten „Baustraßen“, die 200 Meter hohe Giganten miteinander verbinden können risikolos Kleinflugzeuge starten und landen. Hinzu kommt ein abgeholzter Sicherheitsraum um das Objekt, der mindestens so groß ist wie zwei Fußballfelder. Abgesehen davon, dass auf diesen geschotterten und stellenweise sogar geteerten Todesschneisen nichts mehr wächst, kein Vogel brüten kann und natürlich das gesamte Ökosystem buchstäblich im Arsch ist.

Angesichts dieser Entwicklung kann man sich zynisch fragen, ob hier einige ganz bewusst das Herz Deutschlands, den Ort der Mythen und Volksseele vernichten wollen, damit später auf den zur Steppe gewordenen Flächen Nomaden aus Afrika ihre zum Schächten gezüchteten Schafe und Ziegen weiden lassen können. Die Grünen jedenfalls haben ihre Deutungshoheit in Sachen Natur und Landschaftsschutz nachhaltig eingebüßt. Allein mit ihrer Forcierung von illegalen Einwanderungen, die bereits jetzt schon Ballungsräume vor existenzielle Probleme stellen. Eine Entwicklung, die last not least auch zu Lasten der natürlichen Ressourcen des Umlandes geht. Neue Stadtteile mit mehr Menschen fressen zusätzliche Energie, aber auch zusätzlich gewaltige Mengen Trinkwasser, das vor allem in waldreichen Naturräumen wie Auwäldern und Mittelgebirgen gewonnen wird. Schon jetzt ist der Grundwasserspiegel z. B. im Ried und Vogelsberg dramatisch gesunken. Auch unter diesen Aspekten drehen Grüne und Linke am Vernichtungsrad und praktizieren mit ihrer Politik des importierten Bevölkerungsüberschusses genau das Gegenteil von dem, was noch 1980 in den Programmen stand. Wachstum auf Kosten der Natur einzudämmen und wenn möglich sogar rückgängig zu machen.

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